05.06.2026

GVP kritisiert Reform des Statusfeststellungsverfahrens

05. Juni 2026 | GVP

Der GVP unterstützt das Ziel, Selbstständigkeit zu erleichtern und Unternehmen mehr Rechtssicherheit zu geben. Den aktuellen Entwurf zur Reform des Statusfeststellungsverfahrens hält der Verband jedoch für nicht ausreichend.

Kritisch sieht der Gesamtverband der Personaldienstleister (GVP) vor allem, dass mit der „neuen Selbstständigkeit“ eine zusätzliche Kategorie geschaffen werden soll, die zugleich an eine Rentenversicherungspflicht geknüpft ist. Aus Sicht des Verbands werden damit zwei Fragen vermischt, die getrennt geregelt werden sollten: die rechtssichere Beauftragung Selbstständiger und die Alterssicherung. GVP-Hauptgeschäftsführer Florian Swyter warnt zudem vor praxisfernen Voraussetzungen, etwa dem Recht, eine Vertretung zu stellen. Gerade bei hochqualifizierten Honorarkräften sei dies häufig schwer umsetzbar, weil ihre Arbeit stark von individueller Expertise und projektspezifischem Wissen abhängt. Laut Swyter muss das Statusfeststellungsverfahren also wirklich reformiert werden, um Klarheit für Selbstständige zu schaffen.

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