Keine Erholung am Arbeitsmarkt
01. Juni 2026 | Bundesagentur für Arbeit
Zwar sinkt die Arbeitslosigkeit im Mai leicht, dennoch bleibt die Lage am Arbeitsmarkt angespannt. Die schwache Konjunktur bremst weiterhin Neueinstellungen und Beschäftigungsaufbau.
Die Bundesagentur für Arbeit sieht weiterhin keine echte Entspannung. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sinken zwar saisonbereinigt zum Vormonat. Dies dürfte aber hauptsächlich auf den schwachen April zurückzuführen sein. Die Zahl der Erwerbstätigen hat im April saisonbereinigt um 5.000 abgenommen. Mit 45,75 Millionen Personen lag die Zahl der Erwerbstätigen im April damit 0,4 Prozent unter dem Vorjahreswert. Das Risiko, arbeitslos zu werden, bleibt im langfristigen Vergleich zwar moderat, gleichzeitig sind die Chancen, Arbeitslosigkeit durch eine neue Beschäftigung zu beenden, sehr niedrig, denn die Nachfrage nach Arbeitskräften bleibt verhalten.