Der arbeitsblog-Wochenrückblick KW 34

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Tageszeitung und Lesebrille auf einem Tisch

Pünktlich zum Freitag liefern wir Ihnen einen Rückblick auf die wichtigsten Meldungen der Woche. Alles was Sie wissen müssen – nur hier kompakt für Sie zusammengefasst.

Kalenderwoche 34

Bundesgerichtshof-Urteil: Leiharbeiter müssen bei Aufsichtsratswahl berücksichtigt werden
Süddeutsche | 21. August 2019

Der Bundesgerichtshof hat in einem aktuellen Urteil die Rechte von Leiharbeitnehmern in den entleihenden Unternehmen gestärkt. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung müssen künftig auch externe Mitarbeiter, die länger als sechs Monate im Betrieb eingesetzt werden, bei der Berechnung des Schwellenwertes für die paritätische Besetzung von Aufsichtsräten berücksichtigt werden. Kriterium ist dabei nicht, wie lange einzelne Leiharbeitnehmer bereits im Unternehmen tätig sind, sondern wie viele Stellen seit mindestens einem halben Jahr mit ihnen besetzt sind. In einem Kommentar auf ihrer Website begrüßt die Süddeutsche Zeitung diese Entscheidung. SZ-Journalistin Sibylle Haas dazu: "Das ist eine gute Botschaft für die Arbeitnehmer in Deutschland und ein großer Erfolg für die Mitbestimmung. Dieses Urteil des Bundesgerichtshofs stärkt nicht nur die Leiharbeiter selbst, sondern die gesamte Belegschaft von Unternehmen."
 

Immer mehr Zeitarbeit im Pflegebereich: Regulierungen im Anmarsch
kma Online | 21. August 2019

Berliner Krankenhäuser möchten in Zukunft enger mit Personaldienstleistern zusammenarbeiten, die ihnen Zeitarbeitskräfte überlassen. Ziel ist es, die mit der steigenden Zahl von Leiharbeitnehmern im Pflegebereich einhergehende finanzielle und organisatorische Mehrbelastung einzudämmen. Leiharbeitnehmer sollen demnach künftig nur noch eingesetzt werden, um Phasen besonders hoher Arbeitsbelastung abzufedern. Zudem sind Verträge im Gespräch, um die Bezahlung der Leiharbeitnehmer einheitlich zu regulieren. Andrea Lemke, Präsidiumsmitglied des Deutschen Pflegerats, bringt es auf den Punkt: "Gefühlt entstehen jede Woche fünf neue Firmen, weil der Sektor kaum geregelt ist. Derzeit ist er eine Gelddruckmaschine."
 

iGZ-Businessfrühstück in Niedersachsen: Von Arbeitszeiterfassung und Urlaubsansprüchen
iGZ | 21. August 2019

Beim iGZ-Businessfrühstück im niedersächsischen Lingen drehte sich alles um die neuesten Entwicklungen in der Zeitarbeitsbranche. Neben Neuigkeiten aus dem Teilzeit- und Befristungsrecht sowie der Arbeitszeiterfassung referierte Julian Krinke, Syndikusrechtsanwalt im iGZ-Fachbereich, auch über neue Regelungen im Urlaubsrecht. Der Anwalt betonte, Arbeitgeber müssten ihre Mitarbeiter schriftlich informieren, wenn ein Urlaubsanspruch zu verfallen droht. Andernfalls, so der iGZ-Jurist, werde der Urlaubsanspruch aus dem Vorjahr automatisch in das Folgejahr übertragen. Eingeladen zu dem Mitgliedertreffen hatte der iGZ zusammen mit Irene Schubert, Regionalkreisleiterin Niedersachsen West und Mitglied im iGZ-Bundesvorstand für den Bereich Bildung und Weiterbildung.
 

Besuch beim BAP: China hat großes Interesse am deutschen Ausbildungssystem
BAP | 20. August 2019

Beim Besuch einer Bildungsdelegation aus China beim Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) tauschten sich beide Parteien zur Arbeit des BAP und zur Zeitarbeit in Deutschland aus. Besonders großes Interesse hatten die 24 Vertreter von Bildungseinrichtungen und Universitäten aus der chinesischen Provinz Jiangsu am deutschen Modell der dualen Ausbildung und an der Ausbildung zum Personaldienstleistungskaufmann/-frau. Geleitet wurde das Treffen von BAP-Hauptgeschäftsführer Thomas Hetz.
 

Befristeter Einsatz an neuer Tätigkeitsstätte: Dienstreise oder Arbeitsweg?
Haufe | 20. August 2019

Wird ein befristet beschäftigter Mitarbeiter an einer neuen Tätigkeitsstätte eingesetzt, kann das steuerlich zu Komplikationen führen. In einem konkreten Fall wurde ein Leiharbeitnehmer vor Beginn einer Festanstellung in einem Unternehmen über mehrere Jahre dorthin entliehen. In dieser Zeit wechselte die Tätigkeitsstätte, an der er eingesetzt wurde. Sein Vertrag mit dem Entsendeunternehmen war befristet, wurde jedoch mehrfach verlängert. Der Betroffene wollte die tatsächlich gefahrenen Kilometer zwischen Wohnung und zweiter Tätigkeitsstätte steuerlich geltend machen, da es sich bei dem Weg aus seiner Sicht um eine Dienstreise handelte. Das Finanzamt sah den Arbeitnehmer jedoch dauerhaft der neuen Tätigkeitsstätte zugeordnet und wollte daher lediglich die Entfernungskilometer, also nur die einfache Wegstrecke, vergüten. Daher wies es den Anspruch auf Kilometergeld des Leiharbeitnehmers zurück. Ein Gerichtsurteil sorgte nun für Klarheit, welcher Ort für die Berechnung der Kilometerpauschale als "erste" Tätigkeitsstätte zugrunde gelegt wird und ab wann der Weg zu einer weiteren Tätigkeitsstätte in der Zeitarbeit als Dienstreise gilt.
 

"Spot the Refugee": Social Bee lanciert Image-Kampagne für Geflüchtete
munich-startup.de | 19. August 2019

Der gemeinnützige Personaldienstleister Social-Bee hat sich darauf spezialisiert, Flüchtlinge in langfristige Arbeitsverhältnisse zu vermitteln. Ein Problem dabei ist jedoch, dass sich nach wie vor viele Arbeitgeber scheuen, Geflüchtete einzustellen. Deshalb hat Social-Bee die neue Kampagne "Spot the Refugee" gestartet. Das Ziel: unberechtigte Vorurteile abzubauen und die Bereitschaft zu erhöhen, Menschen mit Fluchthintergrund eine Chance zu geben. Auf den Plakaten der Kampagne prangen dazu die Gesichter berühmter Flüchtlinge, darunter Albert Einstein, Freddie Mercury und Marlene Dietrich. Social Bee-Chefin Zarah Bruhn dazu: "Die Idee zeigt eindrücklich, dass ein Fluchthintergrund keine Auswirkung auf Talent hat."

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Kalenderwoche 33

„Moderne Sklavenhaltung“: Kritik am Umgang mit ausländischen Leiharbeitern
RP Online | 16. August 2019

Noch immer setzen manche Zeitarbeitsunternehmen auf die umstrittene Praxis, die Arbeitsverträge ihrer ausländischen Leiharbeiter mit teils überteuerten Miet- oder Leasingverträgen für eine Wohnung oder ein Auto zu verknüpfen. Frank Thon, Gewerkschaftssekretär beim Interregionalen Gewerkschaftsrat (IGR), bezeichnet die Zustände im Interview mit RP Online als „moderne Sklavenhaltung“ und nimmt mit seiner Kritik insbesondere die Politik ins Visier: Die habe den Unternehmen unter dem Deckmantel höherer „Flexibilität“ zu viele Hintertüren eröffnet, um Arbeitnehmerrechte teils massiv zu untergraben. Thon wünscht sich daher schnellstens „Eine Abschaffung der Koppelung von Arbeitsvertrag und Mietvertrag“ sowie „Mindestbedingungen für die Unterbringung und Anforderungen an den Wohnraum“, damit sich die Verhältnisse baldmöglichst verbessern.
 

Vom Flüchtling zum Recruiter: Eine Erfolgsgeschichte bei TimePartner in Saarbrücken
iGZ | 15. August 2019

Der Personaldienstleister TimePartner hat einen Geflüchteten zum Recruiter gemacht. Angefangen hatte der heute 23-jährige Abdul Ahmed Suleyman als Produktionshelfer, Computerkenntnisse besaß er nicht. Heute führt er selbständig Bewerbungs- und Vertragsgespräche und fungiert als Ansprechpartner für Hilfs- und Facharbeiter aus seinem Heimatland Eritrea. Brigitte Erang, Gebietsleiterin Saarbrücken bei TimePartner, freut die Entwicklung Suleymans: „Klar, ist das eine völlig andere Kultur und eine Frau als Chefin war er nicht gewohnt, doch mit etwas Geduld und Unterstützung hat das wunderbar geklappt. Ich bin richtig stolz auf ihn“.
 

Gesundheitsförderung für Zeitarbeitnehmer: Schwierig, aber dennoch erreichbar
Institut Gesundheit und Arbeit | 15. August 2019

Immer mehr Unternehmen  setzen auf betriebliche Gesundheitsförderung, um gesundheitliche Risiken für ihre Mitarbeiter und so die Zahl krankheitsbedingter Ausfälle zu senken. Wie die Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) vermeldet, sei es bei Zeitarbeitern, befristet Beschäftigten und Teilzeitkräften besonders schwierig, diese mit den Angeboten zu erreichen. Gründe dafür seien eine verringerte Stundenzahl sowie die Zuständigkeit des oftmals räumlich weit entfernt gelegenen Zeitarbeitsunternehmens. Eine Lösung dafür sei laut iga die „aufsuchende Gesundheitsförderung“, bei der Übungen und Aufklärungsangebote spontan und direkt am Arbeitsplatz stattfinden.
 

Aktienkurs von Amadeus FiRe sinkt auf schlechtesten Wert seit April 2019
ARIVA.de | 15. August 2019

Der Sinkflug der Aktie des börsennotierten Personaldienstleisters Amadeus FiRe geht vorerst weiter. War der Wert des Papiers seit Mitte Juli bis Anfang August noch von 113,20 auf einen zwischenzeitlichen Höchststand von 123,60 Euro gestiegen, begann direkt darauf eine rasante Talfahrt in Richtung der 110-Euro-Marke. Die wurde nun mit einem Kurs von 109,80 Euro unterschritten – dem tiefsten Wert seit April dieses Jahres. Das Analyseinstitut Warburg Research bleibt dennoch optimistisch, rechnet nach wie vor mit einem Kursziel von 130,00 Euro und rät zum Kauf des Wertpapiers. Der Aktienwert ergibt sich durch das Zusammenwirken vieler verschiedener Faktoren. Ein Grund für die jüngste Talfahrt dürfe jedoch die Verschlechterung der Auftragslage in Folge der konjunkturellen Abkühlung sein.
 

BASF-Konzernchef Brudermüller: “Es ist falsch, dass wir den Arbeitsmarkt immer mehr regulieren“
iGZ | 13. August 2019

Die Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) bedeutet für Zeitarbeitsfirmen und deren Kundenunternehmen eine große Hürde, kritisiert BASF- Vorstandsvorsitzender und CTO Dr. Martin Brudermüller. Den Ärger anhören mussten sich keine geringeren als Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei einem Besuch eines BASF-Werks in Ludwigshafen. Erschwert werde, so der BASF-Chef, in erster Linie der Einsatz von Experten wie Ingenieuren oder Fachkräften, Teilnehmern an Weiterbildungsmaßnahmen und Elternzeit-Vertretungen. Diese benötige man in der Regel länger als die zulässigen 18 Monate. Das schlage sich vor allem auf den digitalen Fortschritt nieder, so Brudermüller: "Digitale Projektarbeiten bedingen wesentlich mehr Beweglichkeit, vor allem im Bereich der Zeitarbeit."
 

Urlaub für Zeitarbeitnehmer: Abwägung zwischen Urlaubswunsch und Kundenbedarf
iGZ | 13. August 2019

Wann und zu welchen Zeiten darf ein Zeitarbeitnehmer Urlaub machen? Und was, wenn der Bedarf des Personaldienstleisters oder des Kunden seinem Urlaubswunsch entgegenstehen? Entsprechend § 7 Absatz 1 im Bundesurlaubsgesetz (BurlG) gelten nach § 6.1 im Manteltarifvertrag iGZ für die Urlaubszeiten von Zeitarbeitnehmern im Grunde die gleichen Regeln wie für jeden anderen Arbeitnehmer. Der Arbeitgeber müsse demnach den Urlaubswunsch des Mitarbeiters bei der Urlaubsplanung berücksichtigen, dürfe ihn allerdings gegen eigene oder Kundeninteressen abwägen. Wird der Zeitarbeitnehmer aus dringenden betrieblichen Belangen benötigt oder stehen seinem Antrag die Urlaubwünsche anderer Zeitarbeitnehmer entgegen, könne der Personaldienstleister den Urlaubszeitraum des Zeitarbeiters auch einseitig festlegen.
 

Immer mehr Zeitarbeitskräfte wechseln in Festanstellung
Welt | 12. August 2019

Die Zeitarbeitsbranche hat im Zeitraum von Mai 2018 bis Mai 2019 gut 91.000 Fachkräfte verloren. Das berichtet die Welt unter Berufung auf eine Befragung der Hamburger Beratungsgesellschaft Company Partners, die die Antworten von etwa 100 Zeitarbeitsfirmen hierzulande ausgewertet hat. Das Ergebnis der Befragung: Immer mehr Zeitarbeitskräfte wechseln in eine Festanstellung bei den entleihenden Unternehmen. Ein wichtiger Grund dafür sei die Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG), wonach die Überlassungshöchstdauer auf 18 Monate reduziert wurde.

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Kalenderwoche 32

Studitemps-Umfrage: IT-Studentenjobs sind am lukrativsten
Studitemps | 07. August 2019

Studenten sind häufig darauf angewiesen, sich zur Finanzierung ihres Studiums ein Nebeneinkommen zu sichern. Laut einer aktuellen Befragung durch Studitemps, einen auf Studenten spezialisierten Personaldienstleister, arbeiten etwa zwei Drittel aller Studierenden nebenher. Fast die Hälfte davon arbeitet im Gastronomie- und Eventbereich (23,7 Prozent) und in Büroberufen (22,7 Prozent), nur jeweils 6,5 Prozent der Studentenjobs befinden sich in den Sparten IT/Software sowie Marketing/Marktforschung. Die höchsten Stundenverdienste winken mit durchschnittlich 11,60 Euro in der IT-Branche, gefolgt von sozialen Berufen (10.95 Euro) und Bürojobs (10,78 Euro). Wichtigste Kriterien bei der Wahl eines Nebenjobs sind der Umfrage zufolge flexible Arbeitszeiten, ein hohes Gehalt sowie räumliche Nähe zum Wohnort.
 

BAP-Hauptgeschäftsführer Hetz: Zeitarbeit ist "Integrationsmotor Nr. 1 für Geflüchtete"
BAP | 06. August 2019

Geht es um die Integration von Schutzsuchenden, ist die Zeitarbeit sehr leistungsstark. Das zumindest berichtet der Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e. V. (BAP) und beruft sich dabei auf eine Erhebung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Die Integration verlaufe heute nicht nur etwa ein Jahr schneller als bei früheren Flüchtlingsbewegungen nach Deutschland, zusätzlich sei rund die Hälfte der Flüchtlinge als Fachkraft oder Spezialist angestellt. Dazu BAP-Hauptgeschäftsführer Thomas Hetz: "Entscheidend ist die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und damit der Einstieg im ersten Arbeitsmarkt durch die Zeitarbeit, die sich zum Integrationsmotor Nr. 1 für Geflüchtete entwickelt hat."
 

"Forum Zeitarbeit" ist sich einig: Die Branche befindet sich im Wandel
IAB | 06. August 2019

Beim "Forum Zeitarbeit" trafen sich im Juli 2019 Vertreter aus der Zeitarbeitsbranche und der Wissenschaft, um sich über aktuelle Entwicklungen in der Branchen auszutauschen. Zur Eröffnung sprach Ulrich Walwei, kommissarischer Direktor des IAB, über die Ursachen für den Wandel, dem die Branche unterliegt. Hauptverantwortlich dafür seien unter anderem die Globalisierung, die Digitalisierung, die Demografie sowie die Klima- und Umweltpolitik. Der Bundesvorsitzende des Interessenverbands Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) e. V., Christian Baumann, stellte die Ergebnisse einer Umfrage zu den Motiven der Nutzung von Zeitarbeit vor. Kundenunternehmen erhofften sich demnach vor allem personelle Flexibilität und die Fähigkeit, auf Nachfrage- und Angebotsschwankungen zu reagieren. Thematisiert wurden bei dem Forum zudem gesetzliche Neuerungen, arbeits- und vertragsrechtliche Faktoren sowie der Handlungsbedarf durch die Folgen der Digitalisierung.
 

ManpowerGroup startet den Rückkauf von Aktien
Finanzen.net | 05. August 2019

Der auch in Deutschland agierende US-Personaldiensleister ManpowerGroup plant den Rückkauf von insgesamt sechs Millionen Aktien. Das neue Programm soll eine Ergänzung zum bisherigen Rückkaufprogramm sein, von dem zum Stichtag, dem 30. Juni 2019, noch knapp zwei Millionen Aktien verfügbar waren. Die ManpowerGroup gehört mit einem Umsatz von 10,42 Mrd. US-Dollar zu den drei größten Zeitarbeitsfirmen weltweit und ist mit Aktien im Gesamtwert von 5,3 Mrd. US-Dollar an der Börse.
 

Bettina Schiller vom iGZ: Kurzarbeitergeld kann Zeitarbeitsbranche beleben
iGZ | 05. August 2019

Könnte Kurzarbeitergeld den jüngsten Umsatzrückgang (-10 Prozent) in der Zeitarbeitsbranche auffangen? Diese Option brachte die stellvertretende Bundesvorsitzende des Interessenverbands Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), Bettina Schiller, in einem Interview mit der Wirtschaftswoche ins Gespräch. Ursache des Einbruchs sei insbesondere die in diesem Jahr ausgebliebene Frühjahrsbelebung. Betroffen seien vor allem die Metall verarbeitende Industrie, der Maschinenbau und die Elektroindustrie.
 

Immer mehr Honorarärzte in der Zeitarbeit: Gerichtsurteil lässt die Kosten für Krankenhäuser steigen
Ärzteblatt | 04. August 2019

Ein aktuelles Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) kann dem Deutschen Ärzteblatt zufolge für Krankenhäuser weitreichende Folgen haben: In einem Krankenhaus tätige Honorarärzte seien künftig nicht mehr als Selbständige, sondern als sozialversicherungspflichtig Beschäftigte der jeweiligen Heilstätte zu betrachten. Das könnte bedeuten, dass in Zukunft immer mehr Honorarärzte als Zeitarbeitnehmer praktizieren. Krankenhäuser müssten dann neben dem Honorar weitere Kosten übernehmen, darunter die Lohnnebenkosten der vermittelnden Zeitarbeitsfirmen oder Lohnfortzahlungsansprüche im Krankheitsfall. Der Bundesverband der Honorarärzte (BV-H) übt Kritik.

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Kalenderwoche 31

Anteil der Zeitarbeitskräfte in Deutschland nach wie vor auf hohem Niveau
Haufe | 01. August 2019

Laut der Publikation "Aktuelle Entwicklungen in der Zeitarbeit“ der Bundesagentur für Arbeit (BA) befindet sich die Zahl der Leiharbeitnehmer trotz eines Rückgangs im Jahr 2018 nach wie vor auf einem hohen Niveau. Den Anteil der Zeitarbeitnehmer an allen Beschäftigten in Deutschland im vergangenen Jahr beziffert die BA auf 2,6 Prozent (2017: 2,8 Prozent). Gesunken sei auch die Zahl der Verleihbetriebe: Im Vergleich zu 2017 sei sie um 1,6 Prozent zurückgegangen. Aufgrund gesetzlicher Änderungen, vor allem der Begrenzung der Überlassungshöchstdauer auf maximal 18 Monate, sei zudem das Risiko einer Entlassung im vergangenen Jahr gestiegen. Von allen Beschäftigten in der Zeitarbeitsbranche arbeiten die meisten in den Bereichen Verkehr und Logistik, Metallerzeugung und -bearbeitung sowie Maschinen- und Fahrzeugtechnik.
 

Immer mehr Zuwanderer finden einen Job
Focus | 30. Juli 2019

Nach Angaben des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) können immer mehr Asylbewerber in den Arbeitsmarkt integriert werden. Rund 35 Prozent aller Erwerbstätigen, die seit 2015 aus Syrien, Afghanistan, Irak, Eritrea, Pakistan, Nigeria, Somalia und Iran nach Deutschland gekommen sind, gehen einer Beschäftigung nach. "Das sind ungefähr 400.000 Menschen, mit steigender Tendenz", sagt Ulrich Walwei, kommissarischer IAB-Direktor. Die Zeitarbeitsbranche, so Walwei weiter, spiele beim Einstieg für Zuwanderer in den Arbeitsmarkt eine wichtige Rolle. Bedeutende Branchen seien zudem wirtschaftliche Dienstleistungen, die Gastronomie und die Landwirtschaft. Nur 44.000 Menschen hingegen befänden sich in einer Berufsausbildung. Dazu Walwei: "Insgesamt ist die Ausbildungsneigung der Flüchtlinge noch steigerungsfähig."
 

Integration von Geflüchteten: iGZ-Hauptgeschäftsführer Stolz wünscht sich effizientere Weiterbildung
iGZ | 29. Juli 2019

Werner Stolz, Hauptgeschäftsführer des Interessenverbands Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e. V. (iGZ), betont die großen Fortschritte bei der Integration von Flüchtlingen durch die Zeitarbeitsbranche in Deutschland: "Die Integration von Geflüchteten kommt gut voran. Es läuft auch unter Einschluss der Zeitarbeitsbranche schon viel besser, als Skeptiker zunächst vermutet haben." Um noch ungenutztes Potenzial auszuschöpfen, sei in Zukunft aber eine engere Zusammenarbeit in der Weiterbildung der Geflüchteten nötig.
 

IAB-Arbeitsmarktbarometer: Konjunkturabschwung macht sich bemerkbar
IAB | 29. Juli 2019

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer prognostiziert trotz des nach wie vor positiven Stands eine Verschlechterung sowohl für die Arbeitslosigkeits- als auch die Beschäftigungsentwicklung. Der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ist mit 101,6 Punkten im Juli (- 0,6) auf dem niedrigsten Stand seit Sommer 2013. Die Komponente zur Messung der Arbeitslosigkeit sinkt um 0,4 Punkte auf 98,1 und deutet somit auf steigende Arbeitslosenzahlen unter Berücksichtigung der saisonalen Schwankungen in den kommenden Monaten hin. Die Beschäftigungskomponente verzeichnet einen Rückgang von 0,8 Punkten, bleibt mit 105,2 aber weiterhin deutlich im positiven Bereich. "Der Arbeitsmarkt bleibt auf Kurs, aber ganz spurlos wird der Konjunkturabschwung auch nicht an ihm vorbeigehen", sagt Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs "Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen".
 

BA: Mehr Beschäftigte trotz rückgängiger Konjunkturentwicklung
FAZ | 28. Juli 2019

Trotz eines leichten Rückgangs bei der Konjunkturentwicklung prognostiziert Detlef Scheele, Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA), einen Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. Der konjunkturell bedingte leichte Jobabbau bei ungelernten und angelernten Beschäftigten könne laut Scheele durch Erziehungs- und Pflegeberufe sowie Jobs in der Logistik und der Metallbranche aufgefangen werden. "Es werden mehr Menschen aus Helfertätigkeiten arbeitslos. Das betrifft vor allem die Zeitarbeit. Aber es wächst weiterhin das Beschäftigungsvolumen für qualifizierte Mitarbeiter", fasst der BA-Chef die Arbeitsmarktsituation zusammen. Insgesamt seien heuer 680.000 mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigte als 2018 zu erwarten.
 

BAP-Präsident Lazay im Interview: "Zeitarbeit in einer doppelt schwierigen Situation"
Handelsblatt | 26. Juli 2019

Im Interview mit dem Handelsblatt spricht der Präsident des Bundesarbeitgeberverbands der Personaldienstleister (BAP), Sebastian Lazay, über Herausforderungen, mit denen sich die Zeitarbeitsbranche derzeit konfrontiert sieht. Die größten Negativfaktoren seien sinkende Auftragszahlen in der Industrie und fehlende Fachkräfte in Sektoren wie IT und Pflege, aber auch gesetzliche Hürden seien mitverantwortlich für die derzeitige Lage.

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Kalenderwoche 30

Verdeckte Leiharbeit: Werkvertrag oder Scheinwerkvertrag?
Golem.de | 25. Juli 2019

IT-Spezialisten sind eine begehrte Spezies. Viele Unternehmen setzen gerne digitale Experten bei sich ein, für die sie Werkverträge mit Drittfirmen abschließen. Doch das ist, um es mit Harald Büring zu sagen "nicht ohne Risiko". In einem Beitrag, der auf der News-Plattform golem.de veröffentlicht wurde, beschäftigt sich der Autor intensiv mit dem Thema. Büring geht insbesondere auf die unangenehmen Konsequenzen ein, wenn sich herausstellt, dass es sich bei den Verträgen um Scheinwerkverträge und damit um eine verdeckte Arbeitnehmerüberlassung handelt. Dabei geht er auch auf einen konkreten Fall ein, der einen großen deutschen Automobilhersteller lange beschäftigt hat.
 

Gerichtsurteil zur Deckelung des Branchenzuschlags für Zeitarbeitnehmer
cmshs-bloggt.de | 25. Juli 2019

Auf ihrem Rechts-Blog berichten die Rechtsanwälte Dr. Alexander Bissels und Kira Falter über aktuelle arbeitsrechtliche Entwicklungen und Gerichtsurteile. In einem neuen Beitrag geht es um ein Urteil des LAG Hamm zum Branchenzuschlag für Zeitarbeitnehmer, die beim Kundenunternehmen nach dem Tarifvertrag Metall beschäftigt sind. Das Gericht stellte klar: Wenn das im Einsatzbetrieb gezahlte Vergleichsentgelt unter dem Stundenentgelt des Zeitarbeitnehmers liegt, besteht auch bei Bezugnahme auf den Tarifvertrag Metall kein Anspruch auf einen Branchenzuschlag.
 

BAP-Chef Lazay kommentiert BA-Statistik zur Zeitarbeit: Weniger Zeitarbeitnehmer durch Personalmangel und schlechte Konjunktur
BAP | 24. Juli 2019

Die Publikation "Aktuelle Entwicklungen in der Zeitarbeit", herausgegeben von der Bundesagentur für Arbeit (BA), weist für das Jahr 2018 in der Zeitarbeit einen Beschäftigungsrückgang von drei Prozent aus. BAP-Präsident Sebastian Lazay hat die Ursachen dafür bereits ausgemacht: Ausschlaggebend seien "zum einen die unsichere Auftragslage der Kundenunternehmen, bedingt durch die derzeitige konjunkturelle Eintrübung, und zum anderen die branchenübergreifenden Personalengpässe." Um die Situation zu verbessern, sieht er auch die Politik in der Pflicht.
 

Zarah Bruhn von Social Bee im Interview: "Wir machen keinen Gewinn, es ist gemeinnützige Zeitarbeit"
Welt | 22. Juli 2019

Eine Zeitarbeitsfirma, die Geflüchteten Arbeit verschafft, und damit keinen Gewinn machen will – Social Bee geht einen ungewöhnlichen Weg. Im Interview mit der Welt spricht Gründerin und Geschäftsführerin Zarah Bruhn über ihr Erfolgsmodell und ihren Antrieb, Menschen eine erste Chance auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu bieten. Und gibt ein Beispiel, wie gut das laufen kann: Ihr allererster Mitarbeiter ist heute Architekt und baut in München ein Brauereigebäude. Ein Blick hinter die Kulissen eines gemeinnützigen Personaldienstleisters.
 

Bundesregierung verrät: Evaluation des AÜG soll 26 Monate dauern
iGZ | 22. Juli 2019

Auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag zur Evaluation des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) antwortete die Bundesregierung, dass es bis zur Veröffentlichung der Ergebnisse wohl noch gut zwei Jahre dauern wird. Derzeit laufe das europaweite Ausschreibungsverfahren – ausschlaggebend für die Auftragsvergabe seien insbesondere Qualität und Preis. Konkrete Zahlen konnte die Regierung auf Anfrage nicht liefern: Das Ausmaß an Sanktionen gegen missbräuchliche Personalüberlassungen, die Anzahl der Verstöße gegen die Überlassungshöchstdauer sowie die Zahl der Zeitarbeitnehmer, die entweder in ein Arbeitsverhältnis übernommen oder an den Verleiher zurückgeschickt wurden, seien statistisch nicht erfasst worden.
 

BA-Statistik: Zahl der Zeitarbeitnehmer sank in der zweiten Jahreshälfte 2018 um neun Prozent
iGZ | 22. Juli 2019

Die kürzlich veröffentlichte Halbjahres-Statistik der BA für die Zeitarbeitsbranche vermeldet für den Zeitraum von Juli bis Dezember 2018 einen Rückgang der Zeitarbeitnehmer von 9,03 Prozent – 99.619 Zeitarbeitnehmer weniger als noch im Juni vergangenen Jahres. Gründe seien die konjunkturelle Abkühlung, der Fachkräftemangel in Deutschland und die überbordende Bürokratisierung in der Zeitarbeitsbranche, so Werner Stolz, Hauptgeschäftsführer des Interessenverbands Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ): "Die Unternehmen können sich ihren eigentlichen Aufgaben nicht mehr im zeitlich angemessenen Umfang widmen, weil sie sich durch eine regelrechte Papierflut kämpfen müssen". Seine Forderung: Lockerungen bei der Schriftformerfordernis in § 12 Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG).

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Kalenderwoche 29

Autoexperte Prof. Dudenhöffer: „Zeitarbeit ist bei rückläufiger Produktion essentiell“
Focus Online | 18. Juli 2019

Im Interview mit Focus Online spricht Autoexperte Professor Doktor Ferdinand Dudenhöffer über die aktuell schwierige Lage der deutschen Autobauer. Neben weltpolitischen Unsicherheiten führe insbesondere die forcierte Elektromobilität dazu, dass BMW, Daimler, Audi und Co. zunehmend ins Hintertreffen gerieten. Mit Blick auf die durch Beschäftigungsgarantien eingeschränkte Flexibilität der Automobilbranche hob Dudenhöffer die Bedeutung der Zeitarbeit hervor: „Zeitarbeit ist bei rückläufiger Produktion essentiell. Nur mit ausgelasteten Kapazitäten, die durch Flexibilität erreicht wird, kann man im Autogeschäft profitabel arbeiten.“
 

Rubrik „Zeitarbeit in Theorie und Praxis“ gestartet
iGZ | 17. Juli 2019

Der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e. V. (iGZ) hat im Bereich der Online-Blätterkataloge auf seiner Website die Rubrik „Zeitarbeit in Theorie und Praxis“ gestartet. Die virtuelle Sammlung beinhaltet Infobroschüren zu den unterschiedlichsten Themengebieten rund um die Personaldienstleistung. Mit dabei ist unter anderem das „Faktenheft zur Zeitarbeit“, in dem am anhand konkreter Beispiele Tatsachen zur Branche – etwa, dass 99 Prozent der Zeitarbeitnehmer DGB-Tariflohn erhalten – vorgestellt werden. Ebenfalls Teil der Rubrik ist die Broschüre „Praxistipps U25“, die sich an junge Zeitarbeitnehmer richtet, sowie der iGZ-Arbeitnehmerflyer, der Basics wie das Dreiecksverhältnis der Zeitarbeit erklärt.
 

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak informiert sich im „Praxistest Zeitarbeit“
BAP | 16. Juli 2019

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak war beim Personaldienstleister Fischer & Partner Gesellschaft für Personal mbH in Iserlohn zu Gast. Der Besuch fand im Rahmen der Aktion „Praxistest Zeitarbeit“ statt, die regelmäßig vom Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) initiiert wird. Im Fokus des Treffens stand neben dem EU-Transparenzregister vor allem das Thema Arbeitnehmerüberlassung. Die Vertreter von Fischer & Partner gingen hierbei insbesondere auf die Höchstüberlassungsdauer und deren negativen Effekte ein. So führe die gesetzliche Reglementierung zu Frust bei den Arbeitnehmern, da die Firmenkunden sich mehrheitlich gegen die von der Politik prognostizierte Übernahme entscheiden würden.
 

Markus Archan, Präsident Österreichs Personaldienstleister, im Interview mit dem iGZ: „Bis auf das Image läuft es gut“
iGZ | 15. Juli 2019

Keine Überlassungshöchstdauer, ein Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) als Best-Practice-Modell in Europa, zufriedene Zeitarbeitnehmer. Im Interview mit dem iGZ spricht Markus Archan, Präsident des österreichischen Zeitarbeitverbands „Österreichs Personaldienstleister“, über den aktuellen Zustand der Zeitarbeit in unserem südlichen Nachbarland. Doch das Image, das die Medien verbreiten, passt nicht zur Realität, sagt Archan: „Eine von uns in Auftrag gegebene Umfrage unter mehr als 500 Zeitarbeitskräften ergab, dass sie sich keinesfalls als Mitarbeiter zweiter Klasse fühlen – wie es oft medial dargestellt wird.“ Einer der wichtigsten Schwerpunkte im Verband sei daher die Imagearbeit.

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Kalenderwoche 28

BAP-Hauptgeschäftsführer Hetz: DIW-Studie zum Mindestlohn in Deutschland wissenschaftlich fraglich
BAP | 11. Juli 2019

Eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung e. V. (DIW) zum Mindestlohn in Deutschland stößt beim Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) auf Kritik. Die Behauptung des DIW, dass 16 Prozent aller Zeitarbeitskräfte hierzulande im Jahr 2017 unterhalb des Mindestlohns bezahlt worden seien, ruft beim BAP-Hauptgeschäftsführer Thomas Hetz Unverständnis hervor: „Es ist wissenschaftlich nicht redlich, wenn das DIW mit einer fixen Prozentzahl an die Öffentlichkeit geht, obwohl es selbst sehr deutlich und mehrmals auf ‚Unsicherheiten‘ und ‚Messfehler‘ seiner Untersuchungsmethode hinweist.“ Zudem sei die Darstellung verzerrt, so Hetz: Die Zeitarbeit liegt bei Verstößen gegen den Mindestlohn „deutlich unter Branchen wie der Gebäudereinigung, die in der DIW-Studie gar nicht erwähnt wird, oder dem Baugewerbe, bei dem das Institut nicht einmal halb so viele Verstöße wie in der Zeitarbeit errechnet hat.“
 

Weniger Zeitarbeiter bei Automobilzulieferern in Südbaden
Badische Zeitung | 10. Juli 2019

Aufgrund der angespannten Lage in der Automobilindustrie und der derzeitigen Konjunkturschwäche fahren nun auch südbadische Automobilzulieferer die Zeitarbeit zurück. Das berichtet die Badische Zeitung unter Berufung auf den Personaldienstleister Randstad. Als weiteren Grund für den Rückgang der Leiharbeit führt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) die Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) an, in Folge derer die Zeitarbeit für Unternehmen weniger attraktiv sei. In anderen Branchen hingegen sei die Nachfrage nach Zeitarbeitnehmern in der Region immer noch hoch.
 

Lünendonk-Studie: Zeitarbeitsquote in 2018 nahezu konstant geblieben
Lünendonk | 09. Juli 2019

Dank eines starken ersten Halbjahres ist das Marktvolumen für Zeitarbeit in Deutschland im Jahr 2018 kaum gesunken – trotz einer schwächeren Nachfrage aus der Industrie. Das ergab die 20. Lünendonk-Studie. Mit einem Rückgang von nur 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr lag die Quote an Zeitarbeitnehmern im vergangenen Jahr immer noch bei starken 34,3 Prozent – 2,1 Prozent über dem Stand von 2016. Gründe für diese Konstanz sieht Lünendonk vor allem in zusätzlichen Umsätzen durch die Personalvermittlung, in der Überlassung von hochqualifiziertem Personal, einer stabilen Nachfrage aus anderen Wirtschaftsbranchen sowie oftmals übertariflichen Löhne und geldwerten Zusatzleistungen in der Zeitarbeitsbranche.

Gerüstbauer und Steinmetze bekommen höheren Mindestlohn
iGZ | 09. Juli 2019

Seit Juli erhalten Gerüstbauer einen bundeseinheitlichen Mindestlohn von 11,88 Euro. Das Arbeitszeitkonto ist laut der neuen Verordnung, die bis zum 31. Juli 2020 gültig ist, jedoch nur eingeschränkt anwendbar. Ähnlich sieht es für das Steinmetz-Handwerk aus: Steinmetze und Steinbildhauer erhalten voraussichtlich ab August oder September einen Mindestlohn von 11,85 Euro. Einschränkungen für Leiharbeiter gibt es jedoch beim Führen eines Arbeitszeitkontos: Dieses sei an Voraussetzungen geknüpft, die von Zeitarbeitnehmern wohl nicht erfüllt werden können. Für beide Branchen gilt: Der Mindestlohn muss jeweils am 15. Kalendertag des Folgemonats auf dem Konto der Arbeitnehmer eingehen.
 

Gesichter der PDK-Ausbildungskampagne „Mach Dein Ding!“ stehen fest
BAP | 09. Juli 2019

Die Ausbildungskampagne des Interessenverbands Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e. V. (iGZ) und des BAP, die Interessenten für den Beruf „Personaldienstleistungskaufmann/-kauffrau“ (PDK) ansprechen soll, nimmt weiter Fahrt auf. Nach dem Eingang zahlreicher Bewerbungen hat eine Jury per Facebook-Umfrage Laura Köhnlein und Sergen Arduc zu den Gesichtern der Kampagne gekürt. Im nächsten Schritt sollen sie den Besuchern der Kampagnen-Website in einem Video unter anderem die Karrierechancen und Perspektiven des Berufs näherbringen.

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Kalenderwoche 27

Kongresse von BAP und IAB: Abschwung trifft Zeitarbeit hart
BR24 | 04. Juli 2019

In einem Radiobeitrag berichtet der Bayerische Rundfunk (BR) über zwei Kongresse des Bundesarbeitgeberverbands der Personaldienstleister (BAP) und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA). Die Gemeinsamkeit: Auf beiden Veranstaltungen ging es um aktuelle Entwicklungen in der Zeitarbeit. Kernthema ist die derzeitige Konjunkturflaute, die die Branche trifft: Während die Zahl der Zeitarbeitnehmer während des letzten Aufschwungs auf 1,1 Millionen stieg, rutscht sie seit knapp einem Jahr ab.
 

„Mach Dein Ding!“: iGZ und BAP starten gemeinsame Ausbildungskampagne
iGZ | 04. Juli 2019

Unter dem Motto „Mach Dein Ding!“ lancieren der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) und des BAP ihre gemeinsame Ausbildungsoffensive, mit der sie um neue Personaldienstleistungskaufmänner und -frauen (PDK) werben. Damit möchten beide Verbände die guten Ausbildungszahlen der vergangenen Jahre zementieren. Weitere Infos und ein Voting über das neue Kampagnen-Video gibt es unter www.pdk-ausbildung.de.
 

Personalpolitik in der Zeitarbeit: Das große Thema bei der BAP-Regionalkonferenz SÜD
BAP | 04. Juli 2019

Rund 300 Teilnehmer kamen zur BAP-Regionalkonferenz SÜD „ARBEIT & PERSONAL“ in Nürnberg zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen in der Zeitarbeitsbranche auszutauschen. Der Schwerpunkt der Diskussionen lag auf Fragen der Personalpolitik. Stefan Kastner, Chef der IHK Nürnberg für Mittelfranken, warb vor allem für die duale Ausbildung von Nachwuchskräften im eigenen Betrieb. Daneben ging es unter anderem um neue, modernere Arbeitsformen, eine angemessene Vergütung und die Integration von Geflüchteten und Langzeitarbeitslosen.
 

Beschäftigungsrückgang in der Zeitarbeit: BAP-Präsident Lazay kritisiert Versäumnisse der Politik
BAP | 02. Juli 2019

BAP-Präsident Sebastian Lazay hat zu den jüngst veröffentlichten Ergebnissen des Arbeitsmarktberichts Juni 2019 der BA Stellung genommen. Vor allem die Personaldienstleister seien von der schwächelnden Konjunktur betroffen. Verantwortlich dafür seien insbesondere Versäumnisse der Politik. Lazay fordert: „Statt die Zeitarbeitsbranche gesetzlich immer weiter zu regulieren, sollte sie von der Politik als strategisch wichtiger Partner des deutschen Arbeitsmarktes anerkannt werden. Nur so kann sie auch in konjunkturell raueren Zeiten ihre Kernkompetenz ausspielen, nämlich sowohl für gut, als auch für weniger qualifizierte Menschen einen passenden Arbeitsplatz zu finden.“
 

Zahl der Zeitarbeitnehmer: Zaghafter Aufwärtstrend im April
iGZ | 01. Juli 2019

Das Statistische Amt der Bundesagentur für Arbeit meldet für April und im Vergleich zum Vormonat einen zaghaften Aufwärtstrend von 2.300 Arbeitnehmern (+ 0,3 Prozent) für die Zeitarbeitsbranche. Die Gesamtzahl der Zeitarbeitnehmer stieg von 749.600 auf 751.900. Verglichen mit dem April 2019 ist allerdings ein Minus in Höhe von 10,5 Prozent oder 87.900 Beschäftigten zu verzeichnen.

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Kalenderwoche 26

Stellenabbau bei Ford in Saarlouis: 500 Leiharbeitnehmer müssen Ende Juni gehen
SR | 24. Juni 2019

Das Ford-Werk in Saarlouis stellt die Produktion des Modells C-Max Ende Juni ein. Dadurch wird der Abbau von 1.600 Stellen erforderlich. Betroffen sind auch 500 Leiharbeitnehmer, die das Werk Ende Juni verlassen müssen. Rund 400 festangestellte Ford-Mitarbeiter haben ein Abfindungsangebot angenommen. Der weitere Stellenabbau, der durch den Wegfall der Nachtschicht nötig ist, wird über Altersteilzeit und Frühverrentung, aber auch über Weiterbildung umgesetzt.


Weiterer Rückgang bei „atypischen“ Beschäftigungsverhältnissen
Welt | 24. Juni 2019

Eine Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung zeigt: Der Anteil „atypischer Beschäftigungsverhältnisse“ – dazu gehören Teilzeit, Zeitarbeit und befristete Arbeitsverträge – ist in den letzten Jahren zurückgegangen. Bundesweit arbeiten aktuell knapp 21 Prozent „atypisch“. Dabei zeigen sich deutliche Tendenzen: Im Osten (16,3 Prozent) ist der Anteil deutlich niedriger als im Westen (21,8 Prozent), Frauen sind mit 30,5 Prozent mehr als doppelt so häufig „atypisch“ angestellt als Männer (12,2 Prozent).


IAB‏: Schwache Wirtschaftsentwicklung wirkt sich auf Zeitarbeit aus
IAB | 27. Juni 2019

Die Arbeitslosigkeitskomponente ist um 0,9 Punkte auf 98,3 Punkte zurückgegangen. Damit liegt sie klar unter der neutralen Marke von 100 Punkten. Für die kommenden Monate erwarteten die Arbeitsagenturen höhere Arbeitslosenzahlen, wie Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“, erklärt. Dahinter stehe die schwache Wirtschaftsentwicklung, welche die Jobchancen schmälere. So etwa in der Zeitarbeit, die früh auf Konjunkturschwankungen reagiere.
 

Werner Stolz und Prof. Däubler im Streitgespräch
iGZ | 27. Juni 2019

Die Vereinigung demokratischer Juristinnen und Juristen lud zu einer Diskussionsveranstaltung an der Universität Frankfurt. Teilnehmer waren: iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz und Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang Däubler. Diskutiert wurde vor allem die Frage, ob die EU-Richtlinie Zeitarbeit in Deutschland rechtskonform umgesetzt wird. Die Meinungen der beiden Diskutanten ging erwartungsgemäß auseinander: Während Stolz den Gesamtschutz der Zeitarbeitskräfte hinreichend gewährleistet sieht, hält Prof. Däubler das AÜG für „eine Mogelpackung“, die mit den Vorgaben der EU-Richtlinie 2008/104/EG nicht vereinbar sei.


Umfrage von Lünendonk & Hossenfelder: Zeitarbeit immer beliebter
B4B | 27. Juni 2019

Zum nunmehr siebten Mal führte Lünendonk & Hossenfelder gemeinsam mit dem Personaldienstleister Orizon eine repräsentative Befragung von 2.012 in Deutschland lebenden Arbeitnehmern zwischen 18 und 65 Jahren zum Thema Zeitarbeit durch. Das Ergebnis: Mehr als ein Viertel der Arbeitnehmer waren hierzulande bereits in der Zeitarbeit beschäftigt. Die Motivationen dafür sind vielfältig: als Job während des Studiums, nach Ausbildung oder Arbeitslosigkeit, zum Wiedereinstieg in das Berufsleben oder zum risikofreien Kennenlernen verschiedener potenzieller Arbeitgeber.


Personaldienstleister GeAT AG sieht sich als Integrationshelfer
Welt | 27. Juni 2019

Die Zahl der Arbeitslosen in Thüringen sinkt, viele Stellen bleiben daher immer länger unbesetzt. Rund ein Drittel der vom Erfurter Personaldienstleister GeAT in 2018 eingestellten Mitarbeiter waren Migranten und Flüchtlinge. „In vielen Fällen könnten wir Kundenaufträge nicht erfüllen, wenn wir keine ausländischen Arbeitnehmer beschäftigen würden“, so GeAT-Vorstandssprecher Helmut Meyer. Für Bewerber mit ausländischen Wurzeln unterhält der Personaldienstleister eine eigene Willkommenszentrale. Sie diene als Anlaufstelle und kümmere sich auch um soziale Belange.

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Kalenderwoche 25

Warum schaffen viele Flüchtlinge nicht den Sprung in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis? Aus dieser Frage ist jüngst eine Debatte entbrannt. Unsere Medienschau gibt einen Überblick über die wichtigsten Standpunkte.

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„Prekäre“ Verhältnisse: Privatsender n-tv kritisiert Zeitarbeit im Umgang mit Flüchtlingen
n-tv | 18. Juni 2019

Der private Nachrichtensender n-tv hat in einem Bericht Kritik an der Zeitarbeitsbranche geübt. Zwar sei es unter anderem der Zeitarbeit zu verdanken, dass jeder dritte Flüchtling eine Arbeit gefunden habe. Allerdings befinde sich davon ein großer Teil in „prekären Beschäftigungsverhältnissen“, nämlich der Gebäudereinigung und dem Gastgewerbe. Der Sprung in eine reguläre Beschäftigung hingegen sei aufgrund der Sprachbarriere für viele Geflüchtete schwierig.
 

Geflüchtete tragen auch selbst ein Stück Mitverantwortung
Welt | 18. Juni 2019

Neben der Gesetzeslage und der deutschen Bürokratie sieht das Online-Ressort der Welt auch die Flüchtlinge selbst in der Verantwortung. Viele von Ihnen würden bei der Jobsuche gar keine unbefristete Vollzeitstelle anstreben, sondern eher das schnell verdiente Geld. Motive seien vor allem der Geldversand an Angehörige in den Herkunftsländern und das Abbezahlen von Schulden. „Eine Ausbildung oder ein Verfahren zur Anerkennung der beruflichen Qualifikation dauert diesen Betroffenen zu lange“, folgert das Medium.
 

Gesetzeslage ist Schuld an den Verhältnissen
Zeit | 19. Juni 2019

Zeit Online hingegen findet eine andere Ursache für die Probleme von Geflüchteten bei der Suche nach einer unbefristeten Arbeitsstelle. Schuld seien insbesondere die Hürden deutscher Gesetze und zu restriktive Anforderungen an die Flüchtlinge. Ein weiteres Hindernis: Die große Zahl an Akteuren, die für das Asylverfahren zuständig sind, verkompliziere und verlangsame den Prozess.
 

iGZ reagiert auf ntv-Kritik: „Zeitarbeitsfirmen leisten starke Integrationsarbeit“
iGZ | 19. Juni 2019

Einen Tag nach der Veröffentlichung des kritischen ntv-Bericht folgte die Reaktion des Interessenverbands Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e. V. (iGZ). Der Aussage des TV-Senders, Leiharbeit sei in der Regel nicht der erhoffte Integrationsmotor, entgegnet der iGZ auf seiner Website: „Zeitarbeitsfirmen leisten starke Integrationsarbeit, indem sie Behördengänge und Wohnungssuche begleiten und Sprachkurse organisieren und vermitteln auch in langfristige Beschäftigungen. […] Ohne Zeitarbeit hätten diese Arbeitskräfte keine Chance bekommen. 46 Prozent der geflüchteten Arbeitslosen und 61 Prozent aller Arbeitslosen behalten nachhaltig einen Job durch das Sprungbrett Zeitarbeit.“

 

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+++ Weitere News +++


BAP Job-Navigator 6/2019: Interkulturelle Kompetenzen stehen hoch im Kurs
BAP | 20. Juni 2019

Der Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) hat jüngst seinen Job-Navigator für Juni 2019 veröffentlicht. Darin untersuchte der Verband über 1,1 Millionen Stellenanzeigen, die im Mai 2019 veröffentlicht wurden. Die Ergebnisse: Vor allem in den Städten warben Arbeitgeber in ihren Stellenanzeigen mit ihren multikulturellen Teams und suchten ausdrücklich nach Mitarbeitern mit interkultureller Kompetenz.

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Kalenderwoche 24

Honorarpfleger: freie Mitarbeiter oder nur scheinbar selbstständig?
Süddeutsche | 11. Juni 2019

Sind Honorarpfleger nur scheinbar selbstständig – oder wirklich freie Mitarbeiter in Pflegeeinrichtungen? Über diese Frage musste das Bundessozialgericht entscheiden. Die Richter urteilten: Unternehmerische Freiheiten in Heimen sind kaum denkbar, damit unterliegen die Pflegerinnen und Pfleger wie andere Beschäftigte der Sozialversicherungspflicht. Für die Heime fällt damit ein Sparmodell weg, das höhere Löhne ermöglicht hatte und gegen den Fachkräftemangel eingesetzt wurde.
 

IAB-Studie: Das Mobile Arbeiten ist ein zweischneidiges Schwert
IAB | 11. Juni 2019

Laut einer Studie des IAB hält das Mobile Arbeiten hierzulande immer mehr Einzug. Über ein Viertel aller Betriebe bietet zumindest einem Teil der Beschäftigten die Möglichkeit, gelegentlich von zu Hause oder von unterwegs aus zu arbeiten. Für die Hälfte derer ist die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausschlaggebend für das Mobile Arbeiten, die andere Hälfte sieht hingegen Probleme bei der Trennung beider Bereiche. Die Autoren der Studie sagen darüber hinaus: „In der öffentlichen Diskussion wird häufig unterstellt, dass ein Großteil der Beschäftigten zumindest ab und an gerne von zu Hause arbeiten würde. Dabei wird regelmäßig übersehen, dass dies gar nicht zutrifft.“
 

Befristet Beschäftigte werden immer häufiger übernommen
IAB | 12. Juni 2019

In Sachen befristete Arbeitsverträge wurde im Jahr 2018 ein neuer Höchstwert erreicht: 3,2 Millionen aller Beschäftigungsverhältnisse – das entspricht 8,3 Prozent – waren im abgelaufenen Jahr durch befristete Arbeitsverträge geregelt. Für befristet Beschäftigte bedeutet das einerseits einen erleichterten Zugang zum Arbeitsmarkt, andererseits erhöht es die Unsicherheit nach Ablauf der Vertragsdauer. Diesbezüglich ist allerdings eine deutlich positive Entwicklung zu verzeichnen. Die Übernahmequote erzielte mit mehr als 44 Prozent den höchsten Wert seit 2009. Arbeitgeber haben demnach großes Interesse, die einst befristet Beschäftigten an ihr Unternehmen zu binden.
   

Entgegen des Images: Zeitarbeitsbranche attraktiver denn je
iGZ | 13. Juni 2019

Die Zeitarbeitsbranche entwickelt sich weiter verhalten positiv. Das ergibt die Arbeitsmarktbefragung 2019 des Unternehmensberaters Lünendonk & Hossenfelder. 27 Prozent der Berufstätigen waren demnach schon einmal in der Zeitarbeit beschäftigt – Tendenz steigend. Die dort Beschäftigten nennen als Gründe das risikoarme Ausprobieren verschiedener Arbeitsmarktbereiche, die vielversprechenden Kontakte zu Unternehmen oder die Möglichkeit des Wiedereinstiegs in den Arbeitsmarkt.

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Kalenderwoche 23

Werksumbau: Daimler trennt sich von rund 700 Zeitarbeitnehmern
Stuttgarter Nachrichten | 04. Juni 2019

Der Automobilhersteller Daimler hat sich von knapp 700 Zeitarbeitnehmern getrennt. Grund ist ein Umbau des Motorenwerks in Untertürkheim, durch den der Autobauer weniger Arbeitnehmer benötigt. Suzana Bernhard, Geschäftsführerin des verleihenden Personaldienstleisters Dekra Arbeit: „Die allgemein spürbare Konjunkturabschwächung betrifft viele Branchen, auch die Automobilindustrie mit ihren Zulieferern. Das wirkt sich auf die gesamte Zeitarbeitsbranche bundesweit aus – auch auf uns.“
 

Sebastian Lazay widerspricht Arbeitsgruppe „Konzertierte Aktion Pflege“
BAP | 04. Juni 2019

BAP-Präsident Sebastian Lazay bezieht Stellung zu den Forderungen der Arbeitsgruppe „Konzertierte Aktion Pflege“ nach Einschränkungen der Zeitarbeit in der Pflege und Betreuung: „Nicht Zwang, nicht Bevormundung, nicht Verbote helfen weiter. Eine Reduzierung der Zeitarbeit in der Pflege, wie sie jetzt im Abschlussbericht der Arbeitsgruppe ‚Konzertierte Aktion Pflege‘ gefordert wird, schafft nicht eine einzige Pflegekraft mehr. Die Lücke an Pflegekräften kann so nicht geschlossen werden, da die Zeitarbeitskräfte ja bereits in der Pflege tätig sind. Vielmehr müssen wir, die Zeitarbeitsbranche, gemeinsam mit den Pflege-Arbeitgebern daran arbeiten, dass Pflegeberufe attraktiver werden.“
 

ARD-Magazin Plusminus widmet sich dem Thema „Zeitarbeitnehmer in der Pflege“
ARD | 05. Juni 2019

Auch das ARD-Wirtschaftsmagazin Plusminus beschäftigt sich mit dem Thema „Zeitarbeitnehmer in der Pflege“. Der Beitrag stellt dar, warum sich der Wechsel von der Festanstellung in die Zeitarbeit für Pflegekräfte lohnt. Gleichzeitig werden aber auch die Folgen dieses Trends für das Gesundheitssystem und für die festangestellten Kollegen thematisiert.
 

iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz kommentiert geplantes Fachkräfteeinwanderungsgesetz
iGZ | 06. Juni 2019

Die Verabschiedung des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes im Bundestag steht bevor. iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz kritisiert, dass darin wohl am Beschäftigungsverbot der Zeitarbeit für Menschen, die zur Erwerbsmigration nach Deutschland kommen, festgehalten werde: „Selbst Arbeitsmarktexperten attestierten der Bundesregierung, dass das Fachkräfteeinwanderungsgesetz nicht ausreicht, um dem Fachkräftemangel langfristig beizukommen. Umso wichtiger wäre es dann doch gewesen, die Zeitarbeitsbranche als professioneller Vermittler in den Arbeitsmarkt mit ins Beschäftigungsboot zu holen.“

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Kalenderwoche 22

Studie: Mittelstand ist der beliebteste Arbeitgeber
businesswire.com | 28. Mai 2019

Einer Studie der Randstad Gruppe zufolge ist die Mehrheit der Deutschen lieber im Mittelstand beschäftigt. 33 Prozent der Befragten nannten kleine und mittlere Unternehmen als bevorzugte Arbeitgeber, nur 17% möchten am liebsten für Großunternehmen tätig sein.
 

9.900 weniger Zeitarbeitskräfte
iGZ | 29. Mai 2019

Die Konjunktur trübt sich ein - das wirkt sich auch auf die Zeitarbeitsbranche aus. Ein Minus von 9.900 Zeitarbeitskräften registrierte das Statistische Amt der Bundesagentur für Arbeit (BA) im Vergleich von Februar auf März 2019. Der Vorstandsvorsitzende der BA, Detlef Scheele, alarmiert: "Auf dem Arbeitsmarkt zeigen sich erste Auswirkungen der zuletzt etwas schwächeren konjunkturellen Entwicklung." Insgesamt ist die Arbeitslosigkeit von April auf Mai jedoch um lediglich 7.000 auf nun 2.236.000 gestiegen.
 

Immer mehr Pflegekräfte zieht es in die Leiharbeit
Report Mainz | 29. Mai 2019

Mehr Lohn, mehr Selbstbestimmung, flexiblerer Urlaub - nach Recherchen des ARD-Politmagazins "Report Mainz" zieht es immer mehr Pflegekräfte in die Leiharbeit. 2018 lag der Anteil bei rund zwei Prozent. Neuere Zahlen gibt es nicht. Doch die aktuelle Entwicklung beunruhigt den größten privaten Lobbyverband, den Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste, kurz bpa. Nach einer aktuellen, bundesweiten Mitgliederbefragung schlägt der Verband Alarm. Derzeit beschäftigen bereits 45 Prozent der vom bpa befragten Unternehmen Leiharbeiter. Um sie zu bezahlen entstünden zusätzliche Kosten von bis zu 89 Prozent. Das heißt, Heime müssen für Leiharbeiter fast das Doppelte bezahlen. So können sich Leiharbeitsunternehmen gute Löhne und Arbeitsbedingungen leisten. Die Folge könnte aus Sicht von Prof. Tanja Segmüller von der Hochschule für Gesundheit Bochum sein, dass die Kosten für pflegebedürftige Menschen "massiv" steigen. Aus ihrer Sicht muss der Trend durch Politik und Arbeitgeber gestoppt werden.
 

Zeitarbeits-Jobbörse Studitemps legt erfreuliche Umsatzzahlen vor
Deutsche-Startups.de | 29. Mai 2019

Die 2008 gegründete Jobbörse für Studenten hat die Jahresabschlüsse für 2017 und 2018 vorgelegt und konnte den Umsatz auf zuletzt 73,9 Millionen Euro erhöhen. Damit schrieb das Unternehmen erstmals schwarze Zahlen. Der Jahresüberschuss lag zwar nur bei 39.560 Euro, in den vergangenen Jahren wurden jedoch Jahresfehlbeträge in Millionenhöhe erwirtschaftet. Bislang soll der Aufbau der Plattform mehr als 26 Millionen Euro verschlungen haben.
 

Zunehmend Besetzungsprobleme im Objekt-, Werte und Personenschutz
Bundesagentur für Arbeit | 31. Mai 2019

Zunehmend zeigen sich auch bei Berufen im Objekt-, Werte- und Personenschutz Besetzungsprobleme. Insbesondere Fachkräfte mit einer qualifizierten Ausbildung werden gesucht. Das zur Verfügung stehende Potenzial an Arbeitslosen ist zwar auf den ersten Blick hoch. Eine genauere Betrachtung ergibt jedoch ein deutliches Mismatch zwischen Angebot und Nachfrage.

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Kalenderwoche 21

BAG-Urteil: Betriebsrat hat Auskunftsrecht über Arbeitsunfälle von Leiharbeitnehmern
Zeitarbeit und Recht | 20. Mai 2019

Nach einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) darf sich der Betriebsrat eines Unternehmens, das Leiharbeitnehmer beschäftigt, nicht nur über Arbeitsunfälle der eigenen Mitarbeiter informieren, sondern hat auch das Recht, sich diese Auskünfte über Leiharbeitnehmer und Mitarbeiter mit Werksverträgen einzuholen.


„Lesen lernen mit Zeitarbeit“: VBG lobt Kooperation des iGZ zur Förderung von Beschäftigten mit Leseschwäche
iGZ | 20. Mai 2019

Der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) wurde von der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) für seine Leseaktion „Lesen lernen mit Zeitarbeit“ gelobt, die er in Kooperation mit dem Bundesverband Alphabetisierung und dem Spaß am Lesen Verlag lanciert hat. Carsten Zölck, Koordinator Präventionsfeld Zeitarbeit bei der VBG, nannte die Aktion „eine tolle Initiative für die Beschäftigten in der Branche, denen das Lesen und Verstehen von Texten Schwierigkeiten bereitet“.


LANDWEHR feiert Geburtstag: 25 Jahre Firmenjubiläum
LANDWEHR | 21. Mai 2019

Die LANDWEHR Computer und Software GmbH aus Wietmarschen-Lohne blickt auf 25 Jahre erfolgreiche und aufstrebende Firmengeschichte zurück – das muss gefeiert werden. Zum Jubiläum fand am Freitag, den 17. Mai 2019, zunächst eine Feierstunde mit Ehrengästen statt, ehe die gesamte Belegschaft von 260 Mitarbeitern diesen besonderen Anlass in der eigenen LANDWEHR akademie zelebrierte.


Brandneue Lünendonk-Studie: Zeitarbeitsbranche wächst trotz schwacher Konjunktur
Lünendonk | 21. Mai 2019

Laut der aktuellsten Lünendonk®-Liste konnten die 25 führenden Zeitarbeits- und Personaldienstleistungsunternehmen ihren Umsatz, verglichen mit dem Vorjahr, um 2,1 Prozent steigern. Noch stärker war das Umsatzwachstum in der Gruppe der Top 10, die ein Umsatzplus von 3,3 Prozent vermelden können. Das größte Umsatzplus verbuchte mit 25,2 Prozent der Düsseldorfer Personaldienstleister Hays Professional Solutions.


Im Amt bestätigt: Sebastian Lazay bleibt BAP-Präsident
BAP | 23. Mai 2019

Sebastian Lazay darf sich über seine zweite Amtszeit an der Spitze des Bundesarbeitgeberverbands der Personaldienstleister e.V. (BAP) freuen. Die BAP-Mitglieder bestätigten ihn am Donnerstag, 23. Mai 2019, im Amt. „Dass mir die Mitglieder des Verbandes in diesen herausfordernden Zeiten ihr Vertrauen geschenkt haben, freut mich sehr!“, bedankte sich Lazay nach seiner Wiederwahl und gab sich kämpferisch: „Unsere Branche steht vor großen Herausforderungen […].Zusammen mit den Mitgliedern des Vorstands, des Präsidiums und der BAP-Geschäftsstelle werden wir nicht lockerlassen, damit die Fachkräftezuwanderung für die Zeitarbeit geöffnet und die bestehende Diskriminierung beendet wird.“

Der neu gewählte Vorstand des BAP setzt sich wie folgt zusammen:

Sebastian Lazay (Präsident), Extra-Personalservice GmbH
Uwe Beyer, Tempo-Team Management Holding GmbH
Ralph Bräuchle, agilitas GmbH Personaldienstleistung
Andreas Dinges, Adecco Personaldienstleistungen GmbH
Volker Enkerts, FLEX-TIME GmbH Personaldienstleistungen
Theo Hermann, AMG RECRUITING GmbH
Ingrid Hofmann, I.K. Hofmann
Raymond Homo, Manpower GmbH & Co. KG Personaldienstleistungen
Wilhelm Oberste-Beulmann, KÖTTER Personalservice SE & Co. KG
Peter Roth, tempoZeitarbeit GmbH
Uwe Schickor, Schickor Personaldienstleistungs GmbH
Hugo Schmitt, Schmitt GmbH
Jan Ole Schneider, Randstad Deutschland GmbH & Co. KG
Ute Schoras, JOBPOWER Personaldienstleistungen GmbH
Helmut Syfuß, Project Phoenix Personaldienstleistungen GmbH
Bastian Tau, ZAG Zeitarbeits-Gesellschaft GmbH Hannover
Tina Voß, Tina Voß GmbH
Matthias Wandrei, TSA Stahl- und Anlagenbaugesellschaft mbH
Steffen Wilke-Stern, Akzent Personaldienstleistungen GmbH

Das vom Vorstand gewählte Präsidium des BAP setzt sich wie folgt zusammen:

Sebastian Lazay, Präsident
Andreas Dinges, Vizepräsident
Volker Enkerts, Vizepräsident
Ingrid Hofmann, Vizepräsidentin
Hugo Schmitt, Vizepräsident
Jan Ole Schneider, Vizepräsident
Ute Schoras, Vizepräsidentin

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Kalenderwoche 20

Aus gegebenem Anlass fokussieren wir unseren Wochenrückblick in dieser Woche auf ein Thema: die ZDFzoom Doku "Die dunkle Seite der Zeitarbeit". Der Beitrag wurde von der Branche im Vorfeld mit Spannung erwartet - und im Nachgang heiß diskutiert. Wir haben die Bandbreite der Facebook-Reaktionen in der Bildergalerie zusammengestellt. Viel Spaß beim Durchklicken!

Achso, den von Nicole genannten, positiven TV-Beitrag über die Zeitarbeit gibt's hier zu sehen: mediathek.daserste.de/Plusminus/Schmuddelimage-ade-Warum-sich-Leiharbe/Video

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Kalenderwoche 19

Fast 90 Prozent zu viel berechnet: Zeitarbeit in der Pflege ist zu teuer
Finanzen.net | Montag, 06. Mai 2019

Es sind alarmierende Zahlen, die eine bundesweite Mitgliederbefragung des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) ans Licht bringt: Ambulante Dienste, Pflegeheime und andere Pflegeanbieter klagen über Zusatzkosten von bis zu 89 Prozent, die von Zeitarbeitsfirmen berechnet werden. Noch gravierender: Über die Hälfte der Befragten ist mit der Qualifikation der Leiharbeitnehmer unzufrieden. Von den fast 700 an der Umfrage teilnehmenden Pflegeeinrichtungen gaben 45 Prozent an, Leiharbeitnehmer zu beschäftigen.

 

Schriftformgebot: Befristungsgrund handschriftlich angeben
Zeitarbeit-und-recht.de | Montag, 06. Mai 2019

Für die Befristungsabrede gilt nach § 14 Abs. 4 TzBfG ausschließlich die Schriftform. Fehlt bei befristeten Arbeitsverträgen eine der beiden Unterschriften oder wird die Befristung nur mündlich vereinbart, ist diese ungültig. Vorsicht bei einer Befristung mit Sachgrund: Entgegen geltender Rechtslage verlangt die Bundesagentur für Arbeit (BA) manchmal die handschriftliche Angabe eines individuellen Grundes, warum der Arbeitnehmer nicht unbefristet angestellt werden möchte. Zeitarbeit Rechtsexperte Jörg Hennig rät: "Personaldienstleister, die ihre Mitarbeiter befristet anstellen wollen, sollten unbedingt auf die Einhaltung der Schriftform achten. Diese muss bei Arbeitsbeginn vorliegen."

 

iGZ-Themenwoche EUROPA: Zeitarbeitsbranche profitiert vom Grundsatz der Freizügigkeit
iGZ | Mittwoch, 08. Mai 2019

Arbeitnehmerüberlassungen sind dank des Grundsatzes der Freizügigkeit in Europa auch grenzübergreifend möglich. Im Rahmen der iGZ-Themenwoche EUROPA klärt Judith Schröder, iGZ-Fachbereichsleiterin Arbeits- und Tarifrecht, über die Chancen und Herausforderungen europaweiter Arbeitnehmerüberlassungen auf: Überlassungen in das EU-Ausland und aus dem EU-Ausland nach Deutschland seien keine Seltenheit. Nachholbedarf gebe es aber beim Schutz von Zeitarbeitnehmern vor Ausbeutung und niedrigen Löhnen. Hier soll die geplante Reform der Entsenderichtlinie für mehr Gerechtigkeit sorgen.

 

Zeitarbeit weiter außen vor: Erste Bundestags-Lesung zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz
BAP | Donnerstag, 09. Mai 2019

Der Deutsche Bundestag hat in einer ersten Lesung über das Fachkräfteeinwanderungsgesetz diskutiert. Während die meisten Branchen sich von dem Gesetz die Chance auf neue Arbeitskräfte versprechen dürften, darunter vor allem sogenannte Engpassberufe, sei die Zeitarbeitsbranche im gegenwärtigen Gesetzesvorschlag weiterhin außen vor. BAP-Präsident Lazay: "Um Personalengpässe zu vermeiden, muss das Verbot fallen."

 

Neue Tarifrunde Leiharbeit: IG Metall fordert höhere Löhne und mehr Urlaub
IG Metall | Donnerstag, 09. Mai 2019

Die IG Metall bereitet sich aktuell auf eine neue Tarifrunde für die Leiharbeit vor. Im Aufruf an die Mitglieder heißt es: "Wie in den vergangenen Tarifrunden auch, wollen wir als Teil der Tarifgemeinschaft der DGB-Gewerkschaften die Tarifbewegung aktiv gestalten."Unter anderen geht es der IG Metall-Tarifkommission um höhere Stundenentgelte, mehr Urlaubsanspruch und Verbesserungen beim Urlaubs- oder Weihnachtsgeld. Die Mitglieder werden dazu aufgerufen, an einer Befragung teilzunehmen und auch ihre Kolleginnen und Kollegen zu informieren.

 

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Kalenderwoche 18

Fettes Gewinnplus: Personaldienstleister Amadeus Fire enteilt dem S-Dax
FAZ | Montag, den 29. April 2019

Der internationale Personaldienstleister Amadeus Fire hängt den S-Dax ab. Der Reingewinn stieg um  29 Prozent  auf 6,1 Millionen Euro, der Gesamtumsatz um 14,7 Prozent auf nun 55,3 Millionen Euro. Der starke Geschäftsabschluss beflügelt auch den Aktienkurs: Die Dividendenrendite steigt auf vier Prozent – mehr als doppelt so hoch wie die des gesamten S-Dax.

 

FDP fordert auf Parteitag: Überlassungshöchstdauer abschaffen!
iGZ | Montag, den 29. April 2019

Auf ihrem 70. Bundesparteitag in Berlin forderten die Liberaldemokraten die Abschaffung der Überlassungshöchstdauer für Zeitarbeitnehmer. Anstelle Probleme zu lösen, schaffe sie nur neue. Im Wortlaut steht im Antragsbuch: „Zeitarbeit kann […] für viele der gewünschte Mittelweg zwischen Selbständigkeit und der Arbeit in nur einem Unternehmen sein – diese Option sollte der Gesetzgeber nicht erschweren.“

 

Tag der Arbeit: BAP-Präsident Lazay gibt Plädoyer für die Zeitarbeit ab
BAP | Dienstag, den 30. April 2019

BAP-Präsident Sebastian Lazay hat den Tag der Arbeit am 1. Mai zum Anlass genommen, den hohen Nutzen der Zeitarbeit in Deutschland herauszustellen. Lazay: „Zeitarbeit dient sowohl den Interessen der Beschäftigten als auch der Wirtschaft. Die Zeitarbeitsbranche bietet die Sicherheit eines regulären Arbeitsverhältnisses – inklusive Tarifvertrag und Branchenzuschlägen.“ Die Zeitarbeitsbranche werde auch zukünftig unverzichtbar sein für einen flexiblen und aufnahmefähigen Arbeitsmarkt.

 

BA-Zahlen zeigen: Neues Leben auf dem Zeitarbeitsmarkt
iGZ | Dienstag, den 30. April 2019

Der Beschäftigungsrückgang in der Zeitarbeitsbranche schwächt sich ab: Von Januar auf Februar 2019 sank die Zahl der Zeitarbeitnehmer nur noch um 4.600 – im Vorjahreszeitraum verlor die Branche knapp 20 Mal so viele Arbeitskräfte. Grund für diese Erholung sei die starke Frühjahrsbelebung, erklärt Detlef Scheele, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit (BA).

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