Der arbeitsblog-Wochenrückblick KW 41

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Tageszeitung und Lesebrille auf einem Tisch

Pünktlich zum Freitag liefern wir Ihnen einen Rückblick auf die wichtigsten Meldungen der Woche. Alles was Sie wissen müssen – hier kompakt für Sie zusammengefasst.

Kalenderwoche 41

BMW plant drastische Sparmaßnahmen: bis zu 14.000 Euro weniger Gehalt
Frankfurter Neue Presse | 11. Oktober 2019

Wie die Frankfurter Neue Presse berichtet, plant der deutsche Automobilhersteller BMW mit drastischen Gehaltskürzungen. Für die 5.000 Beschäftigten – größtenteils hochqualifizierte Fachkräfte – sollen die Sparmaßnahmen Einbußen von jährlich bis zu 14.000 Euro nach sich ziehen. Der Betriebsrat hat bereits Widerstand angekündigt. Im Zuge der Einsparungen soll auch der Anteil von Zeitarbeit gekürzt werden.


Ausblick auf den iGZ-Landeskongress Nord in Lübeck
iGZ | 10. Oktober 2019

Am 13. November findet der iGZ-Landeskongress Nord in Lübeck statt. Dabei wird iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz in seinem Vortrag "Zeitarbeitsunternehmen tragen soziale Verantwortung: CSR-Branchenkonzepte" auf die Frage eingehen, wie Personaldienstleister ihre CSR-Aktionen sichtbar machen können, um damit das Image der Branche zu stärken. Weitere Themen: die aktuelle konjunkturelle Lage, neue Recruiting-Konzepte und die Integration von Geflüchteten in der Praxis.


Ausführlicher Beitrag über Zeitarbeit im Mittelstand
Markt und Mittelstand | 08. Oktober 2019

Keine News, aber trotzdem einen Hinweis wert: Markt und Mittelstand, das Unternehmermagazin für den deutschen Mittelstand, stellt in seinem Beitrag das Instrument Zeitarbeit ausführlich vor. Neben der Erklärung von Begriffen wie Equal Pay, Fallschirmlösung und Zitierverbot ist auch eine Pro-und-Contra-Liste zum Einsatz von Zeitarbeit Teil des Textes.


IAB-Studie: Frauen mit Migrationshintergrund zweiter Generation bilden sich häufiger weiter
iGZ | 04. Oktober 2019

Frauen mit Migrationshintergrund der zweiten Generation nutzen etwas häufiger (35 Prozent) Weiterbildungsangebote als Frauen und Männer ohne Migrationshintergrund (33 Prozent). Zu diesem Ergebnis kam eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Ursache dafür ist, dass 95 Prozent der beschäftigten Frauen der zweiten Generation eine Ausbildung oder ein Studium abgeschlossen haben. Zudem arbeiten sie häufiger in Bereichen wie Erziehung oder Pflege, in denen es hohe Weiterbildungsquoten gibt.


Verdi-Pläne zur Zeitarbeit: zunächst besser bezahlen, langfristig abschaffen
n-tv | 04. Oktober 2019

Gerechtere Zeitarbeit mit besserer Bezahlung im ersten Schritt, die Abschaffung auf lange Sicht: Das sind dem neuen Verdi-Chef Frank Werneke zufolge die Pläne der Gewerkschaft. Werneke dazu: "Es gab eine lange Diskussion auf unserem Bundeskongress, wo diese Grundskepsis, ob Leiharbeit überhaupt ein geeigneter Weg ist, zum Ausdruck kam." Und weiter: "Aber wir wollen nicht morgen Leiharbeit abschaffen, sondern erst mal Leiharbeit gerechter gestalten." Im Herbst wolle man zunächst den sachgrundlosen Befristungen den Garaus machen.

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Kalenderwoche 40

Große Themenvielfalt beim iGZ-Landeskongress Süd
iGZ | 01. Oktober 2019

Beim iGZ-Landeskongress Süd des Interessenverbands Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) in Nürnberg gab es viele Themen zu besprechen. Die rund 200 Teilnehmer tauschten sich unter anderem über neue Chancen für Langzeitarbeitslose, die Anstellung von Flüchtlingen als Zeitarbeitnehmer oder die Alphabetisierungskampagne „Lesen lernen mit Zeitarbeit“ aus. In einem Expertengespräch ging es zudem um die Digitalisierung in der Zeitarbeitsbranche.
 

Seit Monatsanfang: höhere Tariflöhne nach dem BAP/DGB-Tarifwerk
BAP | 01. Oktober 2019

Zeitarbeitnehmer, die nach dem BAP/DGB-Tarifwerk vergütet werden, können sich über mehr Geld freuen. Seit dem 01. Oktober 2019 erhalten sie höhere Stundensätze. In der Entgeltgruppe 1 steigt der Stundenlohn im Tarifgebiet West von 9,79 auf 9,96 Euro und im Tarifgebiet Ost von 9,49 auf 9,66 Euro. Thomas Hetz, Hauptgeschäftsführer des Bundesarbeitgeberverbands der Personaldienstleister (BAP): „Die Tarifentgelte der Zeitarbeit liegen durchweg über dem allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn und sind zwischen dem ersten Halbjahr 2010 und dem zweiten Halbjahr 2016 in der untersten Entgeltgruppe um 22 Prozent im Westen und um 32,4 Prozent im Osten gestiegen.“
 

BA-Chef Scheele: Mindestlohn sollte nicht auf einen Schlag auf zwölf Euro steigen
Handelsblatt | 30. September 2019

Detlef Scheele, der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), warnt vor der sofortigen Anhebung des Mindestlohns auf zwölf Euro. „Ich habe Zweifel, ob die Wirtschaft in einigen Branchen und Regionen es verkraften könnte, wenn die Lohnuntergrenze auf einen Schlag von 9,19 Euro auf zwölf Euro angehoben würde.“ Er rät dazu, auch weiterhin den Weg über die Mindestlohnkommission zu gehen und den Mindestlohn zwar schneller als bisher, aber in Stufen zu erhöhen.
 

Zahl der Zeitarbeitnehmer in Deutschland verzeichnet leichtes Wachstum
iGZ | 30. September 2019

Wie das Statistische Amt der Bundesagentur für Arbeit (BA) vermeldete, ist die Zahl der Zeitarbeitnehmer in Deutschland im Juli 2019 zwar gestiegen, jedoch schwächt sich das Wachstum allmählich ab. Im Vergleich zum Juni stieg die Zahl der Zeitarbeitnehmer in Deutschland um 0,9 Prozent auf 756.200. Dem steht im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hingegen ein deutliches Minus von 12,1 Prozent gegenüber.
 

Zugunsten der Gewerkschaften: Amazon-Angestellte demonstrieren gegen Zeitarbeit
Focus | 28. September 2019

Unzufriedene Mitarbeiter des Versandriesen Amazon demonstrierten nach Angaben der Deutschen Presseagentur (dpa) in Leipzig gegen den Einsatz von Zeitarbeitskräften demonstriert. Ein Sprecher begründete die Proteste im Zuge eines internationalen Netzwerk-Treffens von Beschäftigten mehrerer Länder damit, dass Zeitarbeit eine gewerkschaftliche Organisierung in den Betrieben unterlaufe.

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Kalenderwoche 39

IAB-Arbeitsmarktbarometer kündigt leichtes Beschäftigungswachstum an
iGZ | 26. September 2019

Die neuesten Ergebnisse des Arbeitsmarktbarometers, herausgegeben vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), lassen aufhorchen: Der anhaltende Abwärtstrend auf dem Arbeitsmarkt legt im September 2019 eine Pause ein. Wie der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen  e. V. (iGZ) auf seiner Webseite berichtet, legte das IAB-Arbeitsmarktbarometer gegenüber dem Vormonat um 0,4 Punkte auf 101,8 Punkte zu. Laut Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“, könnte sich der Trend sogar bis zum Jahresende fortsetzen.
 

Ifo-Institut: immer mehr Kurzarbeit im verarbeitenden Gewerbe
FAZ | 26. September 2019

5,5 Prozent der deutschen Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe haben die Kurzarbeit bereits eingeführt. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Ifo-Instituts hervor. War es im Juni 2019 noch knapp jede zwölfte, erwartet jetzt bereits jede achte der befragten Führungskräfte Kurzarbeit in den kommenden drei Monaten. Gründe für die Entwicklung seien laut FAZ Handelskonflikte, die schwache Weltkonjunktur sowie die Unsicherheit durch den drohenden Brexit.
 

Heinz Ostermann ist neuer Vorsitzender des BAP-Verbandsbereichs Personalvermittlung (VBPV)
BAP | 25. September 2019

Der Verbandsbereich Personalvermittlung (VBPV) beim Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) steht unter neuer Leitung. In einer Sitzung am 25. September wurde Heinz Ostermann (I. K. Hofmann) zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er ersetzt damit den bisherigen Vorsitzenden Raymond Homo (Manpower GmbH).
 

Jens Spahn will Kosten durch Zeitarbeit aus dem Pflegebudget der Krankenkassen ausschließen
Handelsblatt | 23. September 2019

Geht es nach Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), stellt Zeitarbeit in der Pflege schon bald die Ausnahme dar. Konkret geht es dem Unions-Politiker darum, die Refinanzierung der höheren Kosten durch die Anstellung von Zeitarbeitnehmern durch die Krankenkassen zu unterbinden. So könne gewährleistet werden, dass Krankenhäuser bei der geplanten besseren Vergütung der Pflege nicht auf Zeitarbeitskräfte ausweichen.
 

Berufsverband für Pflegeberufe fordert Einschränkung der Zeitarbeit
Häusliche Pflege | 20. September 2019

In seinem Impulspapier "Arbeitnehmerüberlassung in der Pflege" fordert der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) bessere Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte – und präsentiert Lösungen, um Zeitarbeit in der Pflege zu reduzieren. Hierzu zählt unter anderem das "Abzielen auf 'Klebe-Effekte' bei Leiharbeitnehmern", indem sich Pflegeeinrichtungen als vorbildlicher Arbeitgeber präsentieren.
 

BAP-Hauptgeschäftsführer Hetz: „Zeitarbeit in der Pflege ist eine Randerscheinung“
BAP | 25. September 2019

Die Forderungen des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK), die Zeitarbeit im Pflegebereich stärker zu regulieren, stoßen beim BAP auf Kritik. Hauptgeschäftsführer Thomas Hetz moniert: „Zeitarbeit in der Pflege ist mit einem Anteil von weniger als zwei Prozent nur eine Randerscheinung.“ Im Gegenteil sei die Zahl der Zeitarbeitnehmer laut Bundesagentur für Arbeit (BA)  in der Krankenpflege sogar rückläufig. Wenn es einen Zuwachs gegeben habe, so Hetz, dann nur aufgrund eines EuGH-Urteils aus dem November 2016, woraufhin die 21.000 in der Kranken- und Altenpflege tätigen DRK-Schwestern künftig in der offiziellen Statistik zur Zeitarbeit berücksichtigt wurden.
 

Christian Baumann: "Entwicklung der Zeitarbeit dramatisiert sich weiter"
iGZ | 20. September 2019

Der iGZ-Bundesvorsitzende Christian Baumann spricht im iGZ-Interview über die aktuelle Lage der Zeitarbeitsunternehmen in Deutschland. Sein Eindruck: Die Lage dramatisiert sich weiter. Sei bis vor wenigen Monaten vor allem das Recruiting das Hauptproblem gewesen, kämen inzwischen auch fehlende Aufträge hinzu. Um das Problem der eingetrübten Konjunktur zu lösen, fordert Baumann, das Kurzarbeitergeld auch für externe Mitarbeiter der Zeitarbeitsunternehmen zu öffnen.
 

Bundesrat segnet DSGVO-Anpassung ab
t3n | 20. September 2019

Der Bundesrat hat das "Zweite Datenschutz-Anpassungs- und Umsetzungsgesetz EU" abgesegnet. Das Gesetz passt national geltende Vorschriften an die seit Mai 2018 EU-weit geltende Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) an. Durch die Modifikationen sollen insbesondere kleine Unternehmen entlastet werden. So greift die bislang ab einer Organisationsgröße von zehn Mitarbeitern geltende Pflicht, einen Datenschutzbeauftragten zu benennen, künftig erst ab einer Organisationsgröße von 20 Personen. Auch die Einwilligung von Beschäftigten zur Datenverarbeitung wird vereinfacht. War bislang die Schriftform notwendig, genügt künftig eine E-Mail.

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Kalenderwoche 38

Mainz und Braunschweig sind die mittleren Großstädte mit dem besten Jobangebot
BAP | 19. September 2019

Wie sieht das Jobangebot in Deutschlands mittleren Großstädten aus? Aufschluss über diese Frage gibt der Job-Navigator 09/2019 des Bundesarbeitgeberverbands der Personaldienstleister (BAP). Gewinner des Jobrankings ist Mainz mit 11.595 verfügbaren Stellen, gefolgt von Braunschweig mit 7.200 Jobs. Am stärksten rückläufig war das Jobangebot in Wiesbaden, wo es mit 6.237 Stellen im Vergleich zum Vorjahresmonat um zwölf Prozent zurückging.
 

Bildungsoffensive „Lesen lernen mit Zeitarbeit“ zeigt ersten Erfolg
iGZ | 19. September 2019

Die Bildungskampagne „Lesen lernen mit Zeitarbeit“, die der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) zusammen mit dem Bundesverband Alphabetisierung und dem Spaß am Lesen Verlag durchführt, zeigt einen ersten Erfolg. Im iGZ-Interview erzählt der iGZ-Landesbeauftragte NRW, Ralf Lemle, von einem Produktionshelfer, der das Angebot nutzen möchte, um künftig als Fachkraft Fuß zu fassen und gibt ein Videostatement zur Kampagne.
 

DGB-Analyse zeigt: mehr Zeitarbeitnehmer in Festanstellung übernommen
Märkische Allgemeine | 17. September 2019

Es sind gute Nachrichten, die der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) verkündet: Die Zahl der Übernahmen von Zeitarbeitern in eine Festanstellung ist in jüngerer Vergangenheit gestiegen. Einer DGB-Analyse zufolge ist der Rückgang der Zeitarbeitnehmer in Deutschland von 1,04 Millionen Ende 2017 auf 923.000 Ende 2018 nicht allein auf Entlassungen zurückzuführen, sondern eben auch auf mehr Übernahmen in reguläre Beschäftigung.
 

Mit interaktivem Erklärvideo: Die neue Website der PDK-Ausbildungskampagne ist online
BAP | 17. September 2019

Mit der Veröffentlichung der neuen Website geht die Ausbildungs-Kampagne „Mach Dein Ding!“ von BAP und iGZ in die heiße Phase über. Herzstück ist ein interaktives Video mit den PDK-Azubis Laura Köhnlein und Sergen Arduc. Die beiden Gesichter der Kampagne erklären darin die Ausbildung zum/-r Personaldienstleistungskaufmann/-frau (PDK) – anschauen lohnt sich. Zudem bietet die Website eine Menge an Informationen sowie eine Schnittstelle zur Online-Ausbildungsplatzbörse.
 

Zeitarbeit und Werkverträge sind wichtige Bestandteile der deutschen Schiffbauindustrie
Weser-Kurier | 13. September 2019

Wie der Weser-Kurier berichtet, profitiert die in Deutschland boomende Schiffbauindustrie deutlich vom hohen Anteil an Arbeitnehmerüberlassungen. Das Medium bezieht sich auf die Schiffbauumfrage der IG Metall, der zufolge im Schnitt 48 Prozent aller Werft-Beschäftigten mit einem Werkvertrag ausgestattet seien. Auch der Anteil der Zeitarbeitskräfte sei im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozentpunkte auf 15 Prozent gestiegen. Der Kritik an diesem Trend seitens der Gewerkschaft stellt sich Reinhard Lüken, Hauptgeschäftsführer des Verbandes für Schiffbau und Meerestechnik (VSM), klar entgegen: "Zeitarbeit bietet ein Sprungbrett in die Festanstellung und Unternehmen können durch sie Auslastungsschwankungen abfedern."
 

Steigender Mindestlohn: (Wann) wird die Minijob-Grenze angepasst?
Haufe | 12. September 2019

Der Mindestlohn steigt jedes Jahr weiter an, zuletzt am 1. Januar 2019 auf 9,19 Euro, ab Neujahr 2020 dann auf 9,35 Euro pro Stunde. Doch steigt damit auch bald die Minijob-Grenze von derzeit 450 Euro? Von einer Erhöhung dieses Verdienstlimits für geringfügig Beschäftigte würden laut einem Eckpunktepapier des Wirtschaftsministeriums bis zu 700.000 Menschen in Deutschland profitieren. Für 2020 sieht es derzeit jedoch schlecht aus: Die Forderung einer Erhöhung auf 500 Euro, wie sie noch Mitte 2019 in dem Eckpunktepapier zu finden war, wurde mittlerweile aus dem Dokument gestrichen. Bereits in jüngerer Vergangenheit scheiterten Gesetzesentwürfe zur Anhebung der Minijob-Grenze – zuletzt von der FDP im Jahr 2018 und vom Freistaat Bayern im Juni 2019.

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Kalenderwoche 37

Lünendonk: Personaldienstleister erleiden in Q2 teils große Verluste
Lünendonk | 12. September 2019

Einer von Lünendonk veröffentlichten Pressemitteilung zufolge, sind die Zeitarbeitsunternehmen wieder stärker von der schwächelnden Konjunktur betroffen: Die im zweiten Quartal von den Personaldienstleistern gemeldeten Zahlen fallen teilweise stark ab. Den größten Verlust erleidet Manpower mit einem Minus von 30 Prozent (im Vergleich zum zweiten Quartal 2018). Auch Marktführer Randstad muss ein Minus von 15 Prozent konstatieren. Insgesamt deutet sich an, dass der Umsatz der Zeitarbeitsbranche unterhalb der Jahre 2018 und 2017 liegen wird. Als Hauptursache hierfür wird die Marktabschwächung, insbesondere im Bereich der Automobilindustrie, genannt.


iGZ-Kampagne: Warum Zeitarbeit für Einsatzbetriebe eine gute Wahl ist
iGZ | 10. September 2019

Die bekannte „Zeitarbeit: Eine gute Wahl.“-Kampagne des Interessenverbands Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) richtet Ihren Fokus nun auch auf die Kundenunternehmen. Auf der Kampagnen-Website nennen Geschäftsführer, Personalreferenten und Teamleiter von bisher fünf Unternehmen Gründe, die aus ihrer Sicht pro Zeitarbeit sprechen. Die meistgenannten Argumente sind: höhere Flexibilität, gerade beim Auffangen von Auftragsspitzen sowie die Recruiting-Expertise der Personaldienstleister.


Apple-Zulieferer Foxconn beschäftigt zu viele Zeitarbeiter
FAZ | 09. September 2019

Die Organisation China Labour Watch hat den IT-Riesen Apple und seinen chinesischen Zulieferer Foxconn vorgeworfen, dass die Belegschaft in der iPhone-Fabrik in der chinesischen Stadt Zhengzhou im August zu etwa 50 Prozent aus temporären Arbeitskräften bestand. Nach chinesischem Recht ist aber nur ein Anteil von zehn Prozent zulässig. Sowohl Apple als auch Foxconn haben inzwischen eingeräumt, dass „einige Probleme mit der Einhaltung von Vorschriften durch die Belegschaft festgestellt wurden“.


Pauschaler Lohnvergleich ist „Milchmädchenrechnung“
iGZ | 06. September

Für den iGZ ist die kommunizierte Gehaltskluft zwischen regulär Beschäftigten und Zeitarbeitnehmern von durchschnittlich 1.376 Euro eine „Milchmädchenrechnung“. Das liege vor allem daran, dass der pauschale Vergleich der Medianentgelte von Zeitarbeit und Nicht-Zeitarbeit kaum Aussagekraft besitze. Zu dieser Erkenntnis gelange laut iGZ auch die Bundesagentur für Arbeit (BA): „Dieser einfache Vergleich der Entgeltstrukturen von Leiharbeitnehmern und Nichtleiharbeitnehmern ist jedoch nicht sehr aussagekräftig, auch wenn er häufig vorgenommen wird. Denn Leiharbeitnehmer und Nichtleiharbeitnehmer unterscheiden sich in ihren Strukturen deutlich.“ Daher habe die BA eine umfassende Analyse zu Lohnabständen zwischen Zeitarbeitnehmern und Stammangestellten erstellt, die deutlich differenzierter ausfalle. Die Analyse kann hier heruntergeladen werden.
 

Vollzeitbeschäftigte vs. Zeitarbeitnehmer: deutliche Gehaltskluft
WELT | 06. September 2019

Aus einer Antwort des Arbeitsministeriums auf eine AfD-Anfrage geht hervor, dass der Verdienst von regulär Vollzeitbeschäftigten 2018 im Durchschnitt bei 3.304 Euro brutto im Monat lag. Zeitarbeitnehmer kommen demnach auf 1.928 Euro – 1.376 Euro weniger. Die Verdienstangaben beziehen sich dabei auf das Medianeinkommen. Bedeutet: 50 Prozent verdienen mehr, 50 Prozent verdienen weniger. Das Medianeinkommen unterscheidet sich vom Durchschnittslohn, bei dem die Summe aller Löhne durch die Summe aller Arbeitnehmer geteilt wird.


VGZ: Forderung nach Tariferhöhung um 8,5 Prozent ist vollkommen überzogen
iGZ | 06. September 2019

Die Verhandlungsgemeinschaft Zeitarbeit (VGZ) mit Verhandlungsführer Sven Kramer (iGZ) und seinem Stellvertreter Uwe Beyer (BAP) hat auf die tariflichen Forderungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) reagiert: „Die Forderung […] nach einer Tariferhöhung in der Zeitarbeit von 8,5 Prozent ist […] für eine Branche, die aktuell erheblich von der negativen wirtschaftlichen Entwicklung getroffen ist, vollkommen überzogen. […] In der aktuellen Phase würden durch derartige Forderungen weitere Arbeitsplätze gefährdet und Integrationschancen von Menschen in den Arbeitsmarkt behindert.“

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Kalenderwoche 36

Social-Bee-Gründer diskutiert im ZDF mit AfD-Bundessprecher über Integration
ZDF | 04. September 2019

Maximilian Felsner, einer der Gründer von Social-Bee, einer Non-Profit-Zeitarbeitsfirma für Geflüchtete, hat in der Talkshow Dunja Hayali mit AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen über das Thema Integration diskutiert. Genauer gesagt: über die Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt. Wenig überraschend waren die Positionen der Diskutanten unterschiedlich. Felsner betonte, dass die Integration von Flüchtlingen in den deutschen Arbeitsmarkt eine Bereicherung sei, von der am Ende alle profitierten. Meuthen vertrat den Standpunkt, dass Arbeitskräfte aus dem Ausland keine Entlastung seien, sondern deren Integration zu Lasten deutscher Geringverdiener gehe. Das Segment beginnt ab Minute 32:10.
 

IG Metall will 8,5 Prozent mehr Geld für Zeitarbeitnehmer
IG Metall | 03. September 2019

Die IG Metall geht mit einer starken Forderung in die am 17. September beginnenden Tarifverhandlungen zwischen der DGB-Tarifgemeinschaft Leiharbeit und dem Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V. (iGZ) beziehungsweise dem Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP). Insgesamt fordern die Gewerkschaftsvertreter 8,5 Prozent mehr Geld für Zeitarbeitnehmer. Die überdurchschnittliche Entgelterhöhung soll einen deutlichen Abstand der unteren Tarifentgelte zum Mindestlohn erreichen. Weitere Forderungen der IG Metall: Zeitarbeitnehmer sollen künftig tariflich gesicherte Jahressonderzahlungen in Höhe eines Monatsentgelts und mehr Urlaub erhalten. Außerdem fordert sie mindestens dieselben Zuschläge für Nachtarbeit, Sonntagsarbeit und Feiertage wie die Stammbeschäftigten im Kundenbetrieb.
 

1.000 neue PDKler starten im September ihre Ausbildung
BAP | 03. September 2019

Aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) zeigen: Auch 2019 stößt die Ausbildung für Personaldienstleistungskaufleute (PDK) auf großes Interesse. Rund 1.000 angehende PDKler werden im September mit ihrer Ausbildung starten. „Gründe für die positive Resonanz sind neben dem ausgeprägten Praxisbezug insbesondere die vielfältigen Einstiegs- und Aufstiegschancen für Personaldienstleistungskaufleute“, betont Wilhelm Oberste-Beulmann aus dem BAP-Vorstand. Die Berufsausbildung zur Personaldienstleistungskauffrau beziehungsweise zum Personaldienstleistungskaufmann wird seit 2008 angeboten. Seitdem haben über 8.000 PDK-Auszubildende ihre Prüfung erfolgreich abgelegt.
 

„KuSS schlichtete im vergangenen Jahr 95 Prozent der Fälle
iGZ | 02. September 2019

Erstmals trafen sich Vertreter der unabhängigen Kontakt- und Schlichtungsstelle (KuSS) mit der Einigungsstelle des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) zu einem Gedanken- und Erfahrungsaustausch in der iGZ-Bundesgeschäftsstelle. Dabei gab KuSS-Vertreter Torsten Oelmann einen Überblick über die Arbeit der Institution. Die deutliche Mehrzahl der Fälle – nämlich 95 Prozent –, die im vergangenen Jahr an die KuSS gerichtet wurden, habe die Stelle demnach durch Schlichtung lösen können.
 

Personalverantwortliche in Pflegeeinrichtungen sehen Zeitarbeitnehmer kritisch
altenpflege-online.net | 30. August 2019

In vielen Pflegeeinrichtungen hält sich die Zufriedenheit der Personalverantwortlichen mit den eingesetzten Zeitarbeitskräften in Grenzen. Das hat eine Umfrage der Fachzeitschrift Altenpflege in Einrichtungen quer durch Deutschland ergeben. Als Hauptkritikpunkt wird unter anderem das verantwortungslose Arbeiten der Zeitarbeitnehmer genannt. Aber auch Faktoren wie die sich immer deutlicher auftuende Zwei-Klassen-Gesellschaft innerhalb der Belegschaft, die durch Zeitarbeit befördert werde, und die vergleichsweisen hohen Kosten der Zeitarbeitnehmer werden kritisch gesehen.

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Kalenderwoche 35

So funktioniert Zeitarbeit: Kurzfilm klärt über die Branche auf
PEAG Personal | 29. August 2019

In einem knapp 50-sekündigen Kurzvideo klärt der Personaldienstleister PEAG Personal GmbH darüber auf, was Zeitarbeit bedeutet. Das Ziel: mit Mythen und Vorurteilen aufzuräumen. Erklärt wird konkret die Dreiecksbeziehung zwischen Personaldienstleister, Zeitarbeitnehmer und Kundenunternehmen, bei denen die Mitarbeiter zum Einsatz kommen. Wichtiges Detail ist zudem die Information, dass Zeitarbeitnehmer nicht ihr Leben lang von einem Unternehmen zum nächsten springen müssen, sondern es auch gute Übernahmechancen gibt. Das Video ist auf der Facebook-Seite des Personaldienstleisters zu sehen.
 

IHK Hannover erkennt ausländischen Berufsabschluss an: über die Zeitarbeit in die Festanstellung
Niedersächsische Wirtschaft | 28. August 2019

Die IHK Hannover hat die bisher 2.000. Anerkennung eines ausländischen Berufsabschlusses an den serbischen Industriemechaniker Darko Trboljevac überreicht. Der Clou: Trboljevac fasste über die Zeitarbeit Fuß auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Vor vier Jahren wanderte er nach Deutschland ein, war nach erteilter Arbeitserlaubnis zuerst als Zeitarbeitnehmer bei der VSM AG angestellt und wurde schließlich in eine Festanstellung übernommen. Der Serbe ist weiter ambitioniert: „Die Anerkennung meines Berufsabschlusses ist der erste Schritt. Ich möchte mehr erreichen. Ich arbeite gerne bei der VSM AG und möchte mich noch weiter qualifizieren. Ich sehe, was möglich ist, und das ist Ansporn genug.“
 

IAB-Arbeitsmarktbarometer August 2019: Zahl an Zeitarbeitnehmern rückläufig
IAB | 28. August 2019

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat seinen Monatsbericht August 2019 veröffentlicht. Für die Zeitarbeit zeichnet sich dabei ein negativer Trend ab: Während die Zahl der Zeitarbeitnehmer in Deutschland zwischen Mai und Juni 2019 zwar um 1.000 gestiegen ist, ging sie seit Juni 2018 um 103.800 zurück – ein Minus von 12,2 Prozent. BA-Chef Detlef Scheele fasst zusammen: „Das Beschäftigungswachstum hält an, verliert aber an Schwung und die Nachfrage der Unternehmen nach neuen Mitarbeitern geht auf hohem Niveau erneut zurück“.
 

„Praxistest Zeitarbeit“: LINKE-Abgeordnete Susanne Ferschl besucht Randstad
BAP | 27. August 2019

Im Rahmen des „Praxistest Zeitarbeit“, lanciert vom Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP), stattete LINKE-Politikerin Susanne Ferschl dem Personaldienstleister und BAP-Mitglied Randstad einen Besuch ab. Kernthema der Visite war das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG), das in seiner derzeitigen Ausgestaltung sowohl bei Zeitarbeitsunternehmen als auch in der Wirtschaft regelmäßig für Irritationen sorgt. Am Ende kamen die Vertreter von Randstad und die LINKE-Abgeordnete auf einen gemeinsamen Nenner: „Einig waren wir uns, dass das bestehende Arbeitnehmerüberlassungsgesetz in der jetzigen Form mit rechtsunklaren Bestimmungen und den tariflichen Öffnungsklauseln problematisch ist. Dies gilt sowohl für die Zeitarbeitsfirmen, weil bestimmte Vorschriften in der Praxis nur mit großem Aufwand umsetzbar sind, als auch für uns als Linke, weil so Missbrauch möglich wird“, resümierte Ferschl.
 

EU-Entsenderichtlinie: Bundesregierung treibt nationale Umsetzung voran
iGZ | 27. August 2019

Wie der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e. V. (iGZ) berichtet, plant die Bundesregierung einen Gesetzentwurf, um die Änderungsrichtlinie zur Entsenderichtlinie der Europäischen Union umzusetzen. Das geht aus einer Antwort der Regierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion hervor. Die EU-Entsenderichtlinie soll EU-weit dafür sorgen, dass für Zeitarbeitnehmer, die in einen anderen Mitgliedsstaat entsandt werden, die gleichen Lohn- und Arbeitsbedingungen wie für einheimische Arbeitnehmer gelten. Zudem sollen Kundenunternehmen dazu verpflichtet sein, die entleihenden Zeitarbeitsunternehmen über den Einsatzort ihrer entsandten Mitarbeiter zu unterrichten. Frist zur Umsetzung der neuen Regelungen im deutschen Entsendegesetz ist der 30. Juli 2020.

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Kalenderwoche 34

Bundesgerichtshof-Urteil: Leiharbeiter müssen bei Aufsichtsratswahl berücksichtigt werden
Süddeutsche | 21. August 2019

Der Bundesgerichtshof hat in einem aktuellen Urteil die Rechte von Leiharbeitnehmern in den entleihenden Unternehmen gestärkt. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung müssen künftig auch externe Mitarbeiter, die länger als sechs Monate im Betrieb eingesetzt werden, bei der Berechnung des Schwellenwertes für die paritätische Besetzung von Aufsichtsräten berücksichtigt werden. Kriterium ist dabei nicht, wie lange einzelne Leiharbeitnehmer bereits im Unternehmen tätig sind, sondern wie viele Stellen seit mindestens einem halben Jahr mit ihnen besetzt sind. In einem Kommentar auf ihrer Website begrüßt die Süddeutsche Zeitung diese Entscheidung. SZ-Journalistin Sibylle Haas dazu: "Das ist eine gute Botschaft für die Arbeitnehmer in Deutschland und ein großer Erfolg für die Mitbestimmung. Dieses Urteil des Bundesgerichtshofs stärkt nicht nur die Leiharbeiter selbst, sondern die gesamte Belegschaft von Unternehmen."
 

Immer mehr Zeitarbeit im Pflegebereich: Regulierungen im Anmarsch
kma Online | 21. August 2019

Berliner Krankenhäuser möchten in Zukunft enger mit Personaldienstleistern zusammenarbeiten, die ihnen Zeitarbeitskräfte überlassen. Ziel ist es, die mit der steigenden Zahl von Leiharbeitnehmern im Pflegebereich einhergehende finanzielle und organisatorische Mehrbelastung einzudämmen. Leiharbeitnehmer sollen demnach künftig nur noch eingesetzt werden, um Phasen besonders hoher Arbeitsbelastung abzufedern. Zudem sind Verträge im Gespräch, um die Bezahlung der Leiharbeitnehmer einheitlich zu regulieren. Andrea Lemke, Präsidiumsmitglied des Deutschen Pflegerats, bringt es auf den Punkt: "Gefühlt entstehen jede Woche fünf neue Firmen, weil der Sektor kaum geregelt ist. Derzeit ist er eine Gelddruckmaschine."
 

iGZ-Businessfrühstück in Niedersachsen: Von Arbeitszeiterfassung und Urlaubsansprüchen
iGZ | 21. August 2019

Beim iGZ-Businessfrühstück im niedersächsischen Lingen drehte sich alles um die neuesten Entwicklungen in der Zeitarbeitsbranche. Neben Neuigkeiten aus dem Teilzeit- und Befristungsrecht sowie der Arbeitszeiterfassung referierte Julian Krinke, Syndikusrechtsanwalt im iGZ-Fachbereich, auch über neue Regelungen im Urlaubsrecht. Der Anwalt betonte, Arbeitgeber müssten ihre Mitarbeiter schriftlich informieren, wenn ein Urlaubsanspruch zu verfallen droht. Andernfalls, so der iGZ-Jurist, werde der Urlaubsanspruch aus dem Vorjahr automatisch in das Folgejahr übertragen. Eingeladen zu dem Mitgliedertreffen hatte der iGZ zusammen mit Irene Schubert, Regionalkreisleiterin Niedersachsen West und Mitglied im iGZ-Bundesvorstand für den Bereich Bildung und Weiterbildung.
 

Besuch beim BAP: China hat großes Interesse am deutschen Ausbildungssystem
BAP | 20. August 2019

Beim Besuch einer Bildungsdelegation aus China beim Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) tauschten sich beide Parteien zur Arbeit des BAP und zur Zeitarbeit in Deutschland aus. Besonders großes Interesse hatten die 24 Vertreter von Bildungseinrichtungen und Universitäten aus der chinesischen Provinz Jiangsu am deutschen Modell der dualen Ausbildung und an der Ausbildung zum Personaldienstleistungskaufmann/-frau. Geleitet wurde das Treffen von BAP-Hauptgeschäftsführer Thomas Hetz.
 

Befristeter Einsatz an neuer Tätigkeitsstätte: Dienstreise oder Arbeitsweg?
Haufe | 20. August 2019

Wird ein befristet beschäftigter Mitarbeiter an einer neuen Tätigkeitsstätte eingesetzt, kann das steuerlich zu Komplikationen führen. In einem konkreten Fall wurde ein Leiharbeitnehmer vor Beginn einer Festanstellung in einem Unternehmen über mehrere Jahre dorthin entliehen. In dieser Zeit wechselte die Tätigkeitsstätte, an der er eingesetzt wurde. Sein Vertrag mit dem Entsendeunternehmen war befristet, wurde jedoch mehrfach verlängert. Der Betroffene wollte die tatsächlich gefahrenen Kilometer zwischen Wohnung und zweiter Tätigkeitsstätte steuerlich geltend machen, da es sich bei dem Weg aus seiner Sicht um eine Dienstreise handelte. Das Finanzamt sah den Arbeitnehmer jedoch dauerhaft der neuen Tätigkeitsstätte zugeordnet und wollte daher lediglich die Entfernungskilometer, also nur die einfache Wegstrecke, vergüten. Daher wies es den Anspruch auf Kilometergeld des Leiharbeitnehmers zurück. Ein Gerichtsurteil sorgte nun für Klarheit, welcher Ort für die Berechnung der Kilometerpauschale als "erste" Tätigkeitsstätte zugrunde gelegt wird und ab wann der Weg zu einer weiteren Tätigkeitsstätte in der Zeitarbeit als Dienstreise gilt.
 

"Spot the Refugee": Social Bee lanciert Image-Kampagne für Geflüchtete
munich-startup.de | 19. August 2019

Der gemeinnützige Personaldienstleister Social-Bee hat sich darauf spezialisiert, Flüchtlinge in langfristige Arbeitsverhältnisse zu vermitteln. Ein Problem dabei ist jedoch, dass sich nach wie vor viele Arbeitgeber scheuen, Geflüchtete einzustellen. Deshalb hat Social-Bee die neue Kampagne "Spot the Refugee" gestartet. Das Ziel: unberechtigte Vorurteile abzubauen und die Bereitschaft zu erhöhen, Menschen mit Fluchthintergrund eine Chance zu geben. Auf den Plakaten der Kampagne prangen dazu die Gesichter berühmter Flüchtlinge, darunter Albert Einstein, Freddie Mercury und Marlene Dietrich. Social Bee-Chefin Zarah Bruhn dazu: "Die Idee zeigt eindrücklich, dass ein Fluchthintergrund keine Auswirkung auf Talent hat."

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Kalenderwoche 33

„Moderne Sklavenhaltung“: Kritik am Umgang mit ausländischen Leiharbeitern
RP Online | 16. August 2019

Noch immer setzen manche Zeitarbeitsunternehmen auf die umstrittene Praxis, die Arbeitsverträge ihrer ausländischen Leiharbeiter mit teils überteuerten Miet- oder Leasingverträgen für eine Wohnung oder ein Auto zu verknüpfen. Frank Thon, Gewerkschaftssekretär beim Interregionalen Gewerkschaftsrat (IGR), bezeichnet die Zustände im Interview mit RP Online als „moderne Sklavenhaltung“ und nimmt mit seiner Kritik insbesondere die Politik ins Visier: Die habe den Unternehmen unter dem Deckmantel höherer „Flexibilität“ zu viele Hintertüren eröffnet, um Arbeitnehmerrechte teils massiv zu untergraben. Thon wünscht sich daher schnellstens „Eine Abschaffung der Koppelung von Arbeitsvertrag und Mietvertrag“ sowie „Mindestbedingungen für die Unterbringung und Anforderungen an den Wohnraum“, damit sich die Verhältnisse baldmöglichst verbessern.
 

Vom Flüchtling zum Recruiter: Eine Erfolgsgeschichte bei TimePartner in Saarbrücken
iGZ | 15. August 2019

Der Personaldienstleister TimePartner hat einen Geflüchteten zum Recruiter gemacht. Angefangen hatte der heute 23-jährige Abdul Ahmed Suleyman als Produktionshelfer, Computerkenntnisse besaß er nicht. Heute führt er selbständig Bewerbungs- und Vertragsgespräche und fungiert als Ansprechpartner für Hilfs- und Facharbeiter aus seinem Heimatland Eritrea. Brigitte Erang, Gebietsleiterin Saarbrücken bei TimePartner, freut die Entwicklung Suleymans: „Klar, ist das eine völlig andere Kultur und eine Frau als Chefin war er nicht gewohnt, doch mit etwas Geduld und Unterstützung hat das wunderbar geklappt. Ich bin richtig stolz auf ihn“.
 

Gesundheitsförderung für Zeitarbeitnehmer: Schwierig, aber dennoch erreichbar
Institut Gesundheit und Arbeit | 15. August 2019

Immer mehr Unternehmen  setzen auf betriebliche Gesundheitsförderung, um gesundheitliche Risiken für ihre Mitarbeiter und so die Zahl krankheitsbedingter Ausfälle zu senken. Wie die Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) vermeldet, sei es bei Zeitarbeitern, befristet Beschäftigten und Teilzeitkräften besonders schwierig, diese mit den Angeboten zu erreichen. Gründe dafür seien eine verringerte Stundenzahl sowie die Zuständigkeit des oftmals räumlich weit entfernt gelegenen Zeitarbeitsunternehmens. Eine Lösung dafür sei laut iga die „aufsuchende Gesundheitsförderung“, bei der Übungen und Aufklärungsangebote spontan und direkt am Arbeitsplatz stattfinden.
 

Aktienkurs von Amadeus FiRe sinkt auf schlechtesten Wert seit April 2019
ARIVA.de | 15. August 2019

Der Sinkflug der Aktie des börsennotierten Personaldienstleisters Amadeus FiRe geht vorerst weiter. War der Wert des Papiers seit Mitte Juli bis Anfang August noch von 113,20 auf einen zwischenzeitlichen Höchststand von 123,60 Euro gestiegen, begann direkt darauf eine rasante Talfahrt in Richtung der 110-Euro-Marke. Die wurde nun mit einem Kurs von 109,80 Euro unterschritten – dem tiefsten Wert seit April dieses Jahres. Das Analyseinstitut Warburg Research bleibt dennoch optimistisch, rechnet nach wie vor mit einem Kursziel von 130,00 Euro und rät zum Kauf des Wertpapiers. Der Aktienwert ergibt sich durch das Zusammenwirken vieler verschiedener Faktoren. Ein Grund für die jüngste Talfahrt dürfe jedoch die Verschlechterung der Auftragslage in Folge der konjunkturellen Abkühlung sein.
 

BASF-Konzernchef Brudermüller: “Es ist falsch, dass wir den Arbeitsmarkt immer mehr regulieren“
iGZ | 13. August 2019

Die Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) bedeutet für Zeitarbeitsfirmen und deren Kundenunternehmen eine große Hürde, kritisiert BASF- Vorstandsvorsitzender und CTO Dr. Martin Brudermüller. Den Ärger anhören mussten sich keine geringeren als Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei einem Besuch eines BASF-Werks in Ludwigshafen. Erschwert werde, so der BASF-Chef, in erster Linie der Einsatz von Experten wie Ingenieuren oder Fachkräften, Teilnehmern an Weiterbildungsmaßnahmen und Elternzeit-Vertretungen. Diese benötige man in der Regel länger als die zulässigen 18 Monate. Das schlage sich vor allem auf den digitalen Fortschritt nieder, so Brudermüller: "Digitale Projektarbeiten bedingen wesentlich mehr Beweglichkeit, vor allem im Bereich der Zeitarbeit."
 

Urlaub für Zeitarbeitnehmer: Abwägung zwischen Urlaubswunsch und Kundenbedarf
iGZ | 13. August 2019

Wann und zu welchen Zeiten darf ein Zeitarbeitnehmer Urlaub machen? Und was, wenn der Bedarf des Personaldienstleisters oder des Kunden seinem Urlaubswunsch entgegenstehen? Entsprechend § 7 Absatz 1 im Bundesurlaubsgesetz (BurlG) gelten nach § 6.1 im Manteltarifvertrag iGZ für die Urlaubszeiten von Zeitarbeitnehmern im Grunde die gleichen Regeln wie für jeden anderen Arbeitnehmer. Der Arbeitgeber müsse demnach den Urlaubswunsch des Mitarbeiters bei der Urlaubsplanung berücksichtigen, dürfe ihn allerdings gegen eigene oder Kundeninteressen abwägen. Wird der Zeitarbeitnehmer aus dringenden betrieblichen Belangen benötigt oder stehen seinem Antrag die Urlaubwünsche anderer Zeitarbeitnehmer entgegen, könne der Personaldienstleister den Urlaubszeitraum des Zeitarbeiters auch einseitig festlegen.
 

Immer mehr Zeitarbeitskräfte wechseln in Festanstellung
Welt | 12. August 2019

Die Zeitarbeitsbranche hat im Zeitraum von Mai 2018 bis Mai 2019 gut 91.000 Fachkräfte verloren. Das berichtet die Welt unter Berufung auf eine Befragung der Hamburger Beratungsgesellschaft Company Partners, die die Antworten von etwa 100 Zeitarbeitsfirmen hierzulande ausgewertet hat. Das Ergebnis der Befragung: Immer mehr Zeitarbeitskräfte wechseln in eine Festanstellung bei den entleihenden Unternehmen. Ein wichtiger Grund dafür sei die Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG), wonach die Überlassungshöchstdauer auf 18 Monate reduziert wurde.

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Kalenderwoche 32

Studitemps-Umfrage: IT-Studentenjobs sind am lukrativsten
Studitemps | 07. August 2019

Studenten sind häufig darauf angewiesen, sich zur Finanzierung ihres Studiums ein Nebeneinkommen zu sichern. Laut einer aktuellen Befragung durch Studitemps, einen auf Studenten spezialisierten Personaldienstleister, arbeiten etwa zwei Drittel aller Studierenden nebenher. Fast die Hälfte davon arbeitet im Gastronomie- und Eventbereich (23,7 Prozent) und in Büroberufen (22,7 Prozent), nur jeweils 6,5 Prozent der Studentenjobs befinden sich in den Sparten IT/Software sowie Marketing/Marktforschung. Die höchsten Stundenverdienste winken mit durchschnittlich 11,60 Euro in der IT-Branche, gefolgt von sozialen Berufen (10.95 Euro) und Bürojobs (10,78 Euro). Wichtigste Kriterien bei der Wahl eines Nebenjobs sind der Umfrage zufolge flexible Arbeitszeiten, ein hohes Gehalt sowie räumliche Nähe zum Wohnort.
 

BAP-Hauptgeschäftsführer Hetz: Zeitarbeit ist "Integrationsmotor Nr. 1 für Geflüchtete"
BAP | 06. August 2019

Geht es um die Integration von Schutzsuchenden, ist die Zeitarbeit sehr leistungsstark. Das zumindest berichtet der Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e. V. (BAP) und beruft sich dabei auf eine Erhebung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Die Integration verlaufe heute nicht nur etwa ein Jahr schneller als bei früheren Flüchtlingsbewegungen nach Deutschland, zusätzlich sei rund die Hälfte der Flüchtlinge als Fachkraft oder Spezialist angestellt. Dazu BAP-Hauptgeschäftsführer Thomas Hetz: "Entscheidend ist die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und damit der Einstieg im ersten Arbeitsmarkt durch die Zeitarbeit, die sich zum Integrationsmotor Nr. 1 für Geflüchtete entwickelt hat."
 

"Forum Zeitarbeit" ist sich einig: Die Branche befindet sich im Wandel
IAB | 06. August 2019

Beim "Forum Zeitarbeit" trafen sich im Juli 2019 Vertreter aus der Zeitarbeitsbranche und der Wissenschaft, um sich über aktuelle Entwicklungen in der Branchen auszutauschen. Zur Eröffnung sprach Ulrich Walwei, kommissarischer Direktor des IAB, über die Ursachen für den Wandel, dem die Branche unterliegt. Hauptverantwortlich dafür seien unter anderem die Globalisierung, die Digitalisierung, die Demografie sowie die Klima- und Umweltpolitik. Der Bundesvorsitzende des Interessenverbands Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) e. V., Christian Baumann, stellte die Ergebnisse einer Umfrage zu den Motiven der Nutzung von Zeitarbeit vor. Kundenunternehmen erhofften sich demnach vor allem personelle Flexibilität und die Fähigkeit, auf Nachfrage- und Angebotsschwankungen zu reagieren. Thematisiert wurden bei dem Forum zudem gesetzliche Neuerungen, arbeits- und vertragsrechtliche Faktoren sowie der Handlungsbedarf durch die Folgen der Digitalisierung.
 

ManpowerGroup startet den Rückkauf von Aktien
Finanzen.net | 05. August 2019

Der auch in Deutschland agierende US-Personaldiensleister ManpowerGroup plant den Rückkauf von insgesamt sechs Millionen Aktien. Das neue Programm soll eine Ergänzung zum bisherigen Rückkaufprogramm sein, von dem zum Stichtag, dem 30. Juni 2019, noch knapp zwei Millionen Aktien verfügbar waren. Die ManpowerGroup gehört mit einem Umsatz von 10,42 Mrd. US-Dollar zu den drei größten Zeitarbeitsfirmen weltweit und ist mit Aktien im Gesamtwert von 5,3 Mrd. US-Dollar an der Börse.
 

Bettina Schiller vom iGZ: Kurzarbeitergeld kann Zeitarbeitsbranche beleben
iGZ | 05. August 2019

Könnte Kurzarbeitergeld den jüngsten Umsatzrückgang (-10 Prozent) in der Zeitarbeitsbranche auffangen? Diese Option brachte die stellvertretende Bundesvorsitzende des Interessenverbands Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), Bettina Schiller, in einem Interview mit der Wirtschaftswoche ins Gespräch. Ursache des Einbruchs sei insbesondere die in diesem Jahr ausgebliebene Frühjahrsbelebung. Betroffen seien vor allem die Metall verarbeitende Industrie, der Maschinenbau und die Elektroindustrie.
 

Immer mehr Honorarärzte in der Zeitarbeit: Gerichtsurteil lässt die Kosten für Krankenhäuser steigen
Ärzteblatt | 04. August 2019

Ein aktuelles Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) kann dem Deutschen Ärzteblatt zufolge für Krankenhäuser weitreichende Folgen haben: In einem Krankenhaus tätige Honorarärzte seien künftig nicht mehr als Selbständige, sondern als sozialversicherungspflichtig Beschäftigte der jeweiligen Heilstätte zu betrachten. Das könnte bedeuten, dass in Zukunft immer mehr Honorarärzte als Zeitarbeitnehmer praktizieren. Krankenhäuser müssten dann neben dem Honorar weitere Kosten übernehmen, darunter die Lohnnebenkosten der vermittelnden Zeitarbeitsfirmen oder Lohnfortzahlungsansprüche im Krankheitsfall. Der Bundesverband der Honorarärzte (BV-H) übt Kritik.

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Kalenderwoche 31

Anteil der Zeitarbeitskräfte in Deutschland nach wie vor auf hohem Niveau
Haufe | 01. August 2019

Laut der Publikation "Aktuelle Entwicklungen in der Zeitarbeit“ der Bundesagentur für Arbeit (BA) befindet sich die Zahl der Leiharbeitnehmer trotz eines Rückgangs im Jahr 2018 nach wie vor auf einem hohen Niveau. Den Anteil der Zeitarbeitnehmer an allen Beschäftigten in Deutschland im vergangenen Jahr beziffert die BA auf 2,6 Prozent (2017: 2,8 Prozent). Gesunken sei auch die Zahl der Verleihbetriebe: Im Vergleich zu 2017 sei sie um 1,6 Prozent zurückgegangen. Aufgrund gesetzlicher Änderungen, vor allem der Begrenzung der Überlassungshöchstdauer auf maximal 18 Monate, sei zudem das Risiko einer Entlassung im vergangenen Jahr gestiegen. Von allen Beschäftigten in der Zeitarbeitsbranche arbeiten die meisten in den Bereichen Verkehr und Logistik, Metallerzeugung und -bearbeitung sowie Maschinen- und Fahrzeugtechnik.
 

Immer mehr Zuwanderer finden einen Job
Focus | 30. Juli 2019

Nach Angaben des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) können immer mehr Asylbewerber in den Arbeitsmarkt integriert werden. Rund 35 Prozent aller Erwerbstätigen, die seit 2015 aus Syrien, Afghanistan, Irak, Eritrea, Pakistan, Nigeria, Somalia und Iran nach Deutschland gekommen sind, gehen einer Beschäftigung nach. "Das sind ungefähr 400.000 Menschen, mit steigender Tendenz", sagt Ulrich Walwei, kommissarischer IAB-Direktor. Die Zeitarbeitsbranche, so Walwei weiter, spiele beim Einstieg für Zuwanderer in den Arbeitsmarkt eine wichtige Rolle. Bedeutende Branchen seien zudem wirtschaftliche Dienstleistungen, die Gastronomie und die Landwirtschaft. Nur 44.000 Menschen hingegen befänden sich in einer Berufsausbildung. Dazu Walwei: "Insgesamt ist die Ausbildungsneigung der Flüchtlinge noch steigerungsfähig."
 

Integration von Geflüchteten: iGZ-Hauptgeschäftsführer Stolz wünscht sich effizientere Weiterbildung
iGZ | 29. Juli 2019

Werner Stolz, Hauptgeschäftsführer des Interessenverbands Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e. V. (iGZ), betont die großen Fortschritte bei der Integration von Flüchtlingen durch die Zeitarbeitsbranche in Deutschland: "Die Integration von Geflüchteten kommt gut voran. Es läuft auch unter Einschluss der Zeitarbeitsbranche schon viel besser, als Skeptiker zunächst vermutet haben." Um noch ungenutztes Potenzial auszuschöpfen, sei in Zukunft aber eine engere Zusammenarbeit in der Weiterbildung der Geflüchteten nötig.
 

IAB-Arbeitsmarktbarometer: Konjunkturabschwung macht sich bemerkbar
IAB | 29. Juli 2019

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer prognostiziert trotz des nach wie vor positiven Stands eine Verschlechterung sowohl für die Arbeitslosigkeits- als auch die Beschäftigungsentwicklung. Der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ist mit 101,6 Punkten im Juli (- 0,6) auf dem niedrigsten Stand seit Sommer 2013. Die Komponente zur Messung der Arbeitslosigkeit sinkt um 0,4 Punkte auf 98,1 und deutet somit auf steigende Arbeitslosenzahlen unter Berücksichtigung der saisonalen Schwankungen in den kommenden Monaten hin. Die Beschäftigungskomponente verzeichnet einen Rückgang von 0,8 Punkten, bleibt mit 105,2 aber weiterhin deutlich im positiven Bereich. "Der Arbeitsmarkt bleibt auf Kurs, aber ganz spurlos wird der Konjunkturabschwung auch nicht an ihm vorbeigehen", sagt Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs "Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen".
 

BA: Mehr Beschäftigte trotz rückgängiger Konjunkturentwicklung
FAZ | 28. Juli 2019

Trotz eines leichten Rückgangs bei der Konjunkturentwicklung prognostiziert Detlef Scheele, Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA), einen Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. Der konjunkturell bedingte leichte Jobabbau bei ungelernten und angelernten Beschäftigten könne laut Scheele durch Erziehungs- und Pflegeberufe sowie Jobs in der Logistik und der Metallbranche aufgefangen werden. "Es werden mehr Menschen aus Helfertätigkeiten arbeitslos. Das betrifft vor allem die Zeitarbeit. Aber es wächst weiterhin das Beschäftigungsvolumen für qualifizierte Mitarbeiter", fasst der BA-Chef die Arbeitsmarktsituation zusammen. Insgesamt seien heuer 680.000 mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigte als 2018 zu erwarten.
 

BAP-Präsident Lazay im Interview: "Zeitarbeit in einer doppelt schwierigen Situation"
Handelsblatt | 26. Juli 2019

Im Interview mit dem Handelsblatt spricht der Präsident des Bundesarbeitgeberverbands der Personaldienstleister (BAP), Sebastian Lazay, über Herausforderungen, mit denen sich die Zeitarbeitsbranche derzeit konfrontiert sieht. Die größten Negativfaktoren seien sinkende Auftragszahlen in der Industrie und fehlende Fachkräfte in Sektoren wie IT und Pflege, aber auch gesetzliche Hürden seien mitverantwortlich für die derzeitige Lage.

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Kalenderwoche 30

Verdeckte Leiharbeit: Werkvertrag oder Scheinwerkvertrag?
Golem.de | 25. Juli 2019

IT-Spezialisten sind eine begehrte Spezies. Viele Unternehmen setzen gerne digitale Experten bei sich ein, für die sie Werkverträge mit Drittfirmen abschließen. Doch das ist, um es mit Harald Büring zu sagen "nicht ohne Risiko". In einem Beitrag, der auf der News-Plattform golem.de veröffentlicht wurde, beschäftigt sich der Autor intensiv mit dem Thema. Büring geht insbesondere auf die unangenehmen Konsequenzen ein, wenn sich herausstellt, dass es sich bei den Verträgen um Scheinwerkverträge und damit um eine verdeckte Arbeitnehmerüberlassung handelt. Dabei geht er auch auf einen konkreten Fall ein, der einen großen deutschen Automobilhersteller lange beschäftigt hat.
 

Gerichtsurteil zur Deckelung des Branchenzuschlags für Zeitarbeitnehmer
cmshs-bloggt.de | 25. Juli 2019

Auf ihrem Rechts-Blog berichten die Rechtsanwälte Dr. Alexander Bissels und Kira Falter über aktuelle arbeitsrechtliche Entwicklungen und Gerichtsurteile. In einem neuen Beitrag geht es um ein Urteil des LAG Hamm zum Branchenzuschlag für Zeitarbeitnehmer, die beim Kundenunternehmen nach dem Tarifvertrag Metall beschäftigt sind. Das Gericht stellte klar: Wenn das im Einsatzbetrieb gezahlte Vergleichsentgelt unter dem Stundenentgelt des Zeitarbeitnehmers liegt, besteht auch bei Bezugnahme auf den Tarifvertrag Metall kein Anspruch auf einen Branchenzuschlag.
 

BAP-Chef Lazay kommentiert BA-Statistik zur Zeitarbeit: Weniger Zeitarbeitnehmer durch Personalmangel und schlechte Konjunktur
BAP | 24. Juli 2019

Die Publikation "Aktuelle Entwicklungen in der Zeitarbeit", herausgegeben von der Bundesagentur für Arbeit (BA), weist für das Jahr 2018 in der Zeitarbeit einen Beschäftigungsrückgang von drei Prozent aus. BAP-Präsident Sebastian Lazay hat die Ursachen dafür bereits ausgemacht: Ausschlaggebend seien "zum einen die unsichere Auftragslage der Kundenunternehmen, bedingt durch die derzeitige konjunkturelle Eintrübung, und zum anderen die branchenübergreifenden Personalengpässe." Um die Situation zu verbessern, sieht er auch die Politik in der Pflicht.
 

Zarah Bruhn von Social Bee im Interview: "Wir machen keinen Gewinn, es ist gemeinnützige Zeitarbeit"
Welt | 22. Juli 2019

Eine Zeitarbeitsfirma, die Geflüchteten Arbeit verschafft, und damit keinen Gewinn machen will – Social Bee geht einen ungewöhnlichen Weg. Im Interview mit der Welt spricht Gründerin und Geschäftsführerin Zarah Bruhn über ihr Erfolgsmodell und ihren Antrieb, Menschen eine erste Chance auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu bieten. Und gibt ein Beispiel, wie gut das laufen kann: Ihr allererster Mitarbeiter ist heute Architekt und baut in München ein Brauereigebäude. Ein Blick hinter die Kulissen eines gemeinnützigen Personaldienstleisters.
 

Bundesregierung verrät: Evaluation des AÜG soll 26 Monate dauern
iGZ | 22. Juli 2019

Auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag zur Evaluation des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) antwortete die Bundesregierung, dass es bis zur Veröffentlichung der Ergebnisse wohl noch gut zwei Jahre dauern wird. Derzeit laufe das europaweite Ausschreibungsverfahren – ausschlaggebend für die Auftragsvergabe seien insbesondere Qualität und Preis. Konkrete Zahlen konnte die Regierung auf Anfrage nicht liefern: Das Ausmaß an Sanktionen gegen missbräuchliche Personalüberlassungen, die Anzahl der Verstöße gegen die Überlassungshöchstdauer sowie die Zahl der Zeitarbeitnehmer, die entweder in ein Arbeitsverhältnis übernommen oder an den Verleiher zurückgeschickt wurden, seien statistisch nicht erfasst worden.
 

BA-Statistik: Zahl der Zeitarbeitnehmer sank in der zweiten Jahreshälfte 2018 um neun Prozent
iGZ | 22. Juli 2019

Die kürzlich veröffentlichte Halbjahres-Statistik der BA für die Zeitarbeitsbranche vermeldet für den Zeitraum von Juli bis Dezember 2018 einen Rückgang der Zeitarbeitnehmer von 9,03 Prozent – 99.619 Zeitarbeitnehmer weniger als noch im Juni vergangenen Jahres. Gründe seien die konjunkturelle Abkühlung, der Fachkräftemangel in Deutschland und die überbordende Bürokratisierung in der Zeitarbeitsbranche, so Werner Stolz, Hauptgeschäftsführer des Interessenverbands Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ): "Die Unternehmen können sich ihren eigentlichen Aufgaben nicht mehr im zeitlich angemessenen Umfang widmen, weil sie sich durch eine regelrechte Papierflut kämpfen müssen". Seine Forderung: Lockerungen bei der Schriftformerfordernis in § 12 Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG).

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Kalenderwoche 29

Autoexperte Prof. Dudenhöffer: „Zeitarbeit ist bei rückläufiger Produktion essentiell“
Focus Online | 18. Juli 2019

Im Interview mit Focus Online spricht Autoexperte Professor Doktor Ferdinand Dudenhöffer über die aktuell schwierige Lage der deutschen Autobauer. Neben weltpolitischen Unsicherheiten führe insbesondere die forcierte Elektromobilität dazu, dass BMW, Daimler, Audi und Co. zunehmend ins Hintertreffen gerieten. Mit Blick auf die durch Beschäftigungsgarantien eingeschränkte Flexibilität der Automobilbranche hob Dudenhöffer die Bedeutung der Zeitarbeit hervor: „Zeitarbeit ist bei rückläufiger Produktion essentiell. Nur mit ausgelasteten Kapazitäten, die durch Flexibilität erreicht wird, kann man im Autogeschäft profitabel arbeiten.“
 

Rubrik „Zeitarbeit in Theorie und Praxis“ gestartet
iGZ | 17. Juli 2019

Der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e. V. (iGZ) hat im Bereich der Online-Blätterkataloge auf seiner Website die Rubrik „Zeitarbeit in Theorie und Praxis“ gestartet. Die virtuelle Sammlung beinhaltet Infobroschüren zu den unterschiedlichsten Themengebieten rund um die Personaldienstleistung. Mit dabei ist unter anderem das „Faktenheft zur Zeitarbeit“, in dem am anhand konkreter Beispiele Tatsachen zur Branche – etwa, dass 99 Prozent der Zeitarbeitnehmer DGB-Tariflohn erhalten – vorgestellt werden. Ebenfalls Teil der Rubrik ist die Broschüre „Praxistipps U25“, die sich an junge Zeitarbeitnehmer richtet, sowie der iGZ-Arbeitnehmerflyer, der Basics wie das Dreiecksverhältnis der Zeitarbeit erklärt.
 

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak informiert sich im „Praxistest Zeitarbeit“
BAP | 16. Juli 2019

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak war beim Personaldienstleister Fischer & Partner Gesellschaft für Personal mbH in Iserlohn zu Gast. Der Besuch fand im Rahmen der Aktion „Praxistest Zeitarbeit“ statt, die regelmäßig vom Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) initiiert wird. Im Fokus des Treffens stand neben dem EU-Transparenzregister vor allem das Thema Arbeitnehmerüberlassung. Die Vertreter von Fischer & Partner gingen hierbei insbesondere auf die Höchstüberlassungsdauer und deren negativen Effekte ein. So führe die gesetzliche Reglementierung zu Frust bei den Arbeitnehmern, da die Firmenkunden sich mehrheitlich gegen die von der Politik prognostizierte Übernahme entscheiden würden.
 

Markus Archan, Präsident Österreichs Personaldienstleister, im Interview mit dem iGZ: „Bis auf das Image läuft es gut“
iGZ | 15. Juli 2019

Keine Überlassungshöchstdauer, ein Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) als Best-Practice-Modell in Europa, zufriedene Zeitarbeitnehmer. Im Interview mit dem iGZ spricht Markus Archan, Präsident des österreichischen Zeitarbeitverbands „Österreichs Personaldienstleister“, über den aktuellen Zustand der Zeitarbeit in unserem südlichen Nachbarland. Doch das Image, das die Medien verbreiten, passt nicht zur Realität, sagt Archan: „Eine von uns in Auftrag gegebene Umfrage unter mehr als 500 Zeitarbeitskräften ergab, dass sie sich keinesfalls als Mitarbeiter zweiter Klasse fühlen – wie es oft medial dargestellt wird.“ Einer der wichtigsten Schwerpunkte im Verband sei daher die Imagearbeit.

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Kalenderwoche 28

BAP-Hauptgeschäftsführer Hetz: DIW-Studie zum Mindestlohn in Deutschland wissenschaftlich fraglich
BAP | 11. Juli 2019

Eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung e. V. (DIW) zum Mindestlohn in Deutschland stößt beim Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) auf Kritik. Die Behauptung des DIW, dass 16 Prozent aller Zeitarbeitskräfte hierzulande im Jahr 2017 unterhalb des Mindestlohns bezahlt worden seien, ruft beim BAP-Hauptgeschäftsführer Thomas Hetz Unverständnis hervor: „Es ist wissenschaftlich nicht redlich, wenn das DIW mit einer fixen Prozentzahl an die Öffentlichkeit geht, obwohl es selbst sehr deutlich und mehrmals auf ‚Unsicherheiten‘ und ‚Messfehler‘ seiner Untersuchungsmethode hinweist.“ Zudem sei die Darstellung verzerrt, so Hetz: Die Zeitarbeit liegt bei Verstößen gegen den Mindestlohn „deutlich unter Branchen wie der Gebäudereinigung, die in der DIW-Studie gar nicht erwähnt wird, oder dem Baugewerbe, bei dem das Institut nicht einmal halb so viele Verstöße wie in der Zeitarbeit errechnet hat.“
 

Weniger Zeitarbeiter bei Automobilzulieferern in Südbaden
Badische Zeitung | 10. Juli 2019

Aufgrund der angespannten Lage in der Automobilindustrie und der derzeitigen Konjunkturschwäche fahren nun auch südbadische Automobilzulieferer die Zeitarbeit zurück. Das berichtet die Badische Zeitung unter Berufung auf den Personaldienstleister Randstad. Als weiteren Grund für den Rückgang der Leiharbeit führt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) die Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) an, in Folge derer die Zeitarbeit für Unternehmen weniger attraktiv sei. In anderen Branchen hingegen sei die Nachfrage nach Zeitarbeitnehmern in der Region immer noch hoch.
 

Lünendonk-Studie: Zeitarbeitsquote in 2018 nahezu konstant geblieben
Lünendonk | 09. Juli 2019

Dank eines starken ersten Halbjahres ist das Marktvolumen für Zeitarbeit in Deutschland im Jahr 2018 kaum gesunken – trotz einer schwächeren Nachfrage aus der Industrie. Das ergab die 20. Lünendonk-Studie. Mit einem Rückgang von nur 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr lag die Quote an Zeitarbeitnehmern im vergangenen Jahr immer noch bei starken 34,3 Prozent – 2,1 Prozent über dem Stand von 2016. Gründe für diese Konstanz sieht Lünendonk vor allem in zusätzlichen Umsätzen durch die Personalvermittlung, in der Überlassung von hochqualifiziertem Personal, einer stabilen Nachfrage aus anderen Wirtschaftsbranchen sowie oftmals übertariflichen Löhne und geldwerten Zusatzleistungen in der Zeitarbeitsbranche.

Gerüstbauer und Steinmetze bekommen höheren Mindestlohn
iGZ | 09. Juli 2019

Seit Juli erhalten Gerüstbauer einen bundeseinheitlichen Mindestlohn von 11,88 Euro. Das Arbeitszeitkonto ist laut der neuen Verordnung, die bis zum 31. Juli 2020 gültig ist, jedoch nur eingeschränkt anwendbar. Ähnlich sieht es für das Steinmetz-Handwerk aus: Steinmetze und Steinbildhauer erhalten voraussichtlich ab August oder September einen Mindestlohn von 11,85 Euro. Einschränkungen für Leiharbeiter gibt es jedoch beim Führen eines Arbeitszeitkontos: Dieses sei an Voraussetzungen geknüpft, die von Zeitarbeitnehmern wohl nicht erfüllt werden können. Für beide Branchen gilt: Der Mindestlohn muss jeweils am 15. Kalendertag des Folgemonats auf dem Konto der Arbeitnehmer eingehen.
 

Gesichter der PDK-Ausbildungskampagne „Mach Dein Ding!“ stehen fest
BAP | 09. Juli 2019

Die Ausbildungskampagne des Interessenverbands Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e. V. (iGZ) und des BAP, die Interessenten für den Beruf „Personaldienstleistungskaufmann/-kauffrau“ (PDK) ansprechen soll, nimmt weiter Fahrt auf. Nach dem Eingang zahlreicher Bewerbungen hat eine Jury per Facebook-Umfrage Laura Köhnlein und Sergen Arduc zu den Gesichtern der Kampagne gekürt. Im nächsten Schritt sollen sie den Besuchern der Kampagnen-Website in einem Video unter anderem die Karrierechancen und Perspektiven des Berufs näherbringen.

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Kalenderwoche 27

Kongresse von BAP und IAB: Abschwung trifft Zeitarbeit hart
BR24 | 04. Juli 2019

In einem Radiobeitrag berichtet der Bayerische Rundfunk (BR) über zwei Kongresse des Bundesarbeitgeberverbands der Personaldienstleister (BAP) und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA). Die Gemeinsamkeit: Auf beiden Veranstaltungen ging es um aktuelle Entwicklungen in der Zeitarbeit. Kernthema ist die derzeitige Konjunkturflaute, die die Branche trifft: Während die Zahl der Zeitarbeitnehmer während des letzten Aufschwungs auf 1,1 Millionen stieg, rutscht sie seit knapp einem Jahr ab.
 

„Mach Dein Ding!“: iGZ und BAP starten gemeinsame Ausbildungskampagne
iGZ | 04. Juli 2019

Unter dem Motto „Mach Dein Ding!“ lancieren der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) und des BAP ihre gemeinsame Ausbildungsoffensive, mit der sie um neue Personaldienstleistungskaufmänner und -frauen (PDK) werben. Damit möchten beide Verbände die guten Ausbildungszahlen der vergangenen Jahre zementieren. Weitere Infos und ein Voting über das neue Kampagnen-Video gibt es unter www.pdk-ausbildung.de.
 

Personalpolitik in der Zeitarbeit: Das große Thema bei der BAP-Regionalkonferenz SÜD
BAP | 04. Juli 2019

Rund 300 Teilnehmer kamen zur BAP-Regionalkonferenz SÜD „ARBEIT & PERSONAL“ in Nürnberg zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen in der Zeitarbeitsbranche auszutauschen. Der Schwerpunkt der Diskussionen lag auf Fragen der Personalpolitik. Stefan Kastner, Chef der IHK Nürnberg für Mittelfranken, warb vor allem für die duale Ausbildung von Nachwuchskräften im eigenen Betrieb. Daneben ging es unter anderem um neue, modernere Arbeitsformen, eine angemessene Vergütung und die Integration von Geflüchteten und Langzeitarbeitslosen.
 

Beschäftigungsrückgang in der Zeitarbeit: BAP-Präsident Lazay kritisiert Versäumnisse der Politik
BAP | 02. Juli 2019

BAP-Präsident Sebastian Lazay hat zu den jüngst veröffentlichten Ergebnissen des Arbeitsmarktberichts Juni 2019 der BA Stellung genommen. Vor allem die Personaldienstleister seien von der schwächelnden Konjunktur betroffen. Verantwortlich dafür seien insbesondere Versäumnisse der Politik. Lazay fordert: „Statt die Zeitarbeitsbranche gesetzlich immer weiter zu regulieren, sollte sie von der Politik als strategisch wichtiger Partner des deutschen Arbeitsmarktes anerkannt werden. Nur so kann sie auch in konjunkturell raueren Zeiten ihre Kernkompetenz ausspielen, nämlich sowohl für gut, als auch für weniger qualifizierte Menschen einen passenden Arbeitsplatz zu finden.“
 

Zahl der Zeitarbeitnehmer: Zaghafter Aufwärtstrend im April
iGZ | 01. Juli 2019

Das Statistische Amt der Bundesagentur für Arbeit meldet für April und im Vergleich zum Vormonat einen zaghaften Aufwärtstrend von 2.300 Arbeitnehmern (+ 0,3 Prozent) für die Zeitarbeitsbranche. Die Gesamtzahl der Zeitarbeitnehmer stieg von 749.600 auf 751.900. Verglichen mit dem April 2019 ist allerdings ein Minus in Höhe von 10,5 Prozent oder 87.900 Beschäftigten zu verzeichnen.

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Kalenderwoche 26

Stellenabbau bei Ford in Saarlouis: 500 Leiharbeitnehmer müssen Ende Juni gehen
SR | 24. Juni 2019

Das Ford-Werk in Saarlouis stellt die Produktion des Modells C-Max Ende Juni ein. Dadurch wird der Abbau von 1.600 Stellen erforderlich. Betroffen sind auch 500 Leiharbeitnehmer, die das Werk Ende Juni verlassen müssen. Rund 400 festangestellte Ford-Mitarbeiter haben ein Abfindungsangebot angenommen. Der weitere Stellenabbau, der durch den Wegfall der Nachtschicht nötig ist, wird über Altersteilzeit und Frühverrentung, aber auch über Weiterbildung umgesetzt.


Weiterer Rückgang bei „atypischen“ Beschäftigungsverhältnissen
Welt | 24. Juni 2019

Eine Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung zeigt: Der Anteil „atypischer Beschäftigungsverhältnisse“ – dazu gehören Teilzeit, Zeitarbeit und befristete Arbeitsverträge – ist in den letzten Jahren zurückgegangen. Bundesweit arbeiten aktuell knapp 21 Prozent „atypisch“. Dabei zeigen sich deutliche Tendenzen: Im Osten (16,3 Prozent) ist der Anteil deutlich niedriger als im Westen (21,8 Prozent), Frauen sind mit 30,5 Prozent mehr als doppelt so häufig „atypisch“ angestellt als Männer (12,2 Prozent).


IAB‏: Schwache Wirtschaftsentwicklung wirkt sich auf Zeitarbeit aus
IAB | 27. Juni 2019

Die Arbeitslosigkeitskomponente ist um 0,9 Punkte auf 98,3 Punkte zurückgegangen. Damit liegt sie klar unter der neutralen Marke von 100 Punkten. Für die kommenden Monate erwarteten die Arbeitsagenturen höhere Arbeitslosenzahlen, wie Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“, erklärt. Dahinter stehe die schwache Wirtschaftsentwicklung, welche die Jobchancen schmälere. So etwa in der Zeitarbeit, die früh auf Konjunkturschwankungen reagiere.
 

Werner Stolz und Prof. Däubler im Streitgespräch
iGZ | 27. Juni 2019

Die Vereinigung demokratischer Juristinnen und Juristen lud zu einer Diskussionsveranstaltung an der Universität Frankfurt. Teilnehmer waren: iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz und Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang Däubler. Diskutiert wurde vor allem die Frage, ob die EU-Richtlinie Zeitarbeit in Deutschland rechtskonform umgesetzt wird. Die Meinungen der beiden Diskutanten ging erwartungsgemäß auseinander: Während Stolz den Gesamtschutz der Zeitarbeitskräfte hinreichend gewährleistet sieht, hält Prof. Däubler das AÜG für „eine Mogelpackung“, die mit den Vorgaben der EU-Richtlinie 2008/104/EG nicht vereinbar sei.


Umfrage von Lünendonk & Hossenfelder: Zeitarbeit immer beliebter
B4B | 27. Juni 2019

Zum nunmehr siebten Mal führte Lünendonk & Hossenfelder gemeinsam mit dem Personaldienstleister Orizon eine repräsentative Befragung von 2.012 in Deutschland lebenden Arbeitnehmern zwischen 18 und 65 Jahren zum Thema Zeitarbeit durch. Das Ergebnis: Mehr als ein Viertel der Arbeitnehmer waren hierzulande bereits in der Zeitarbeit beschäftigt. Die Motivationen dafür sind vielfältig: als Job während des Studiums, nach Ausbildung oder Arbeitslosigkeit, zum Wiedereinstieg in das Berufsleben oder zum risikofreien Kennenlernen verschiedener potenzieller Arbeitgeber.


Personaldienstleister GeAT AG sieht sich als Integrationshelfer
Welt | 27. Juni 2019

Die Zahl der Arbeitslosen in Thüringen sinkt, viele Stellen bleiben daher immer länger unbesetzt. Rund ein Drittel der vom Erfurter Personaldienstleister GeAT in 2018 eingestellten Mitarbeiter waren Migranten und Flüchtlinge. „In vielen Fällen könnten wir Kundenaufträge nicht erfüllen, wenn wir keine ausländischen Arbeitnehmer beschäftigen würden“, so GeAT-Vorstandssprecher Helmut Meyer. Für Bewerber mit ausländischen Wurzeln unterhält der Personaldienstleister eine eigene Willkommenszentrale. Sie diene als Anlaufstelle und kümmere sich auch um soziale Belange.

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Kalenderwoche 25

Warum schaffen viele Flüchtlinge nicht den Sprung in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis? Aus dieser Frage ist jüngst eine Debatte entbrannt. Unsere Medienschau gibt einen Überblick über die wichtigsten Standpunkte.

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„Prekäre“ Verhältnisse: Privatsender n-tv kritisiert Zeitarbeit im Umgang mit Flüchtlingen
n-tv | 18. Juni 2019

Der private Nachrichtensender n-tv hat in einem Bericht Kritik an der Zeitarbeitsbranche geübt. Zwar sei es unter anderem der Zeitarbeit zu verdanken, dass jeder dritte Flüchtling eine Arbeit gefunden habe. Allerdings befinde sich davon ein großer Teil in „prekären Beschäftigungsverhältnissen“, nämlich der Gebäudereinigung und dem Gastgewerbe. Der Sprung in eine reguläre Beschäftigung hingegen sei aufgrund der Sprachbarriere für viele Geflüchtete schwierig.
 

Geflüchtete tragen auch selbst ein Stück Mitverantwortung
Welt | 18. Juni 2019

Neben der Gesetzeslage und der deutschen Bürokratie sieht das Online-Ressort der Welt auch die Flüchtlinge selbst in der Verantwortung. Viele von Ihnen würden bei der Jobsuche gar keine unbefristete Vollzeitstelle anstreben, sondern eher das schnell verdiente Geld. Motive seien vor allem der Geldversand an Angehörige in den Herkunftsländern und das Abbezahlen von Schulden. „Eine Ausbildung oder ein Verfahren zur Anerkennung der beruflichen Qualifikation dauert diesen Betroffenen zu lange“, folgert das Medium.
 

Gesetzeslage ist Schuld an den Verhältnissen
Zeit | 19. Juni 2019

Zeit Online hingegen findet eine andere Ursache für die Probleme von Geflüchteten bei der Suche nach einer unbefristeten Arbeitsstelle. Schuld seien insbesondere die Hürden deutscher Gesetze und zu restriktive Anforderungen an die Flüchtlinge. Ein weiteres Hindernis: Die große Zahl an Akteuren, die für das Asylverfahren zuständig sind, verkompliziere und verlangsame den Prozess.
 

iGZ reagiert auf ntv-Kritik: „Zeitarbeitsfirmen leisten starke Integrationsarbeit“
iGZ | 19. Juni 2019

Einen Tag nach der Veröffentlichung des kritischen ntv-Bericht folgte die Reaktion des Interessenverbands Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e. V. (iGZ). Der Aussage des TV-Senders, Leiharbeit sei in der Regel nicht der erhoffte Integrationsmotor, entgegnet der iGZ auf seiner Website: „Zeitarbeitsfirmen leisten starke Integrationsarbeit, indem sie Behördengänge und Wohnungssuche begleiten und Sprachkurse organisieren und vermitteln auch in langfristige Beschäftigungen. […] Ohne Zeitarbeit hätten diese Arbeitskräfte keine Chance bekommen. 46 Prozent der geflüchteten Arbeitslosen und 61 Prozent aller Arbeitslosen behalten nachhaltig einen Job durch das Sprungbrett Zeitarbeit.“

 

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+++ Weitere News +++


BAP Job-Navigator 6/2019: Interkulturelle Kompetenzen stehen hoch im Kurs
BAP | 20. Juni 2019

Der Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) hat jüngst seinen Job-Navigator für Juni 2019 veröffentlicht. Darin untersuchte der Verband über 1,1 Millionen Stellenanzeigen, die im Mai 2019 veröffentlicht wurden. Die Ergebnisse: Vor allem in den Städten warben Arbeitgeber in ihren Stellenanzeigen mit ihren multikulturellen Teams und suchten ausdrücklich nach Mitarbeitern mit interkultureller Kompetenz.

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Kalenderwoche 24

Honorarpfleger: freie Mitarbeiter oder nur scheinbar selbstständig?
Süddeutsche | 11. Juni 2019

Sind Honorarpfleger nur scheinbar selbstständig – oder wirklich freie Mitarbeiter in Pflegeeinrichtungen? Über diese Frage musste das Bundessozialgericht entscheiden. Die Richter urteilten: Unternehmerische Freiheiten in Heimen sind kaum denkbar, damit unterliegen die Pflegerinnen und Pfleger wie andere Beschäftigte der Sozialversicherungspflicht. Für die Heime fällt damit ein Sparmodell weg, das höhere Löhne ermöglicht hatte und gegen den Fachkräftemangel eingesetzt wurde.
 

IAB-Studie: Das Mobile Arbeiten ist ein zweischneidiges Schwert
IAB | 11. Juni 2019

Laut einer Studie des IAB hält das Mobile Arbeiten hierzulande immer mehr Einzug. Über ein Viertel aller Betriebe bietet zumindest einem Teil der Beschäftigten die Möglichkeit, gelegentlich von zu Hause oder von unterwegs aus zu arbeiten. Für die Hälfte derer ist die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausschlaggebend für das Mobile Arbeiten, die andere Hälfte sieht hingegen Probleme bei der Trennung beider Bereiche. Die Autoren der Studie sagen darüber hinaus: „In der öffentlichen Diskussion wird häufig unterstellt, dass ein Großteil der Beschäftigten zumindest ab und an gerne von zu Hause arbeiten würde. Dabei wird regelmäßig übersehen, dass dies gar nicht zutrifft.“
 

Befristet Beschäftigte werden immer häufiger übernommen
IAB | 12. Juni 2019

In Sachen befristete Arbeitsverträge wurde im Jahr 2018 ein neuer Höchstwert erreicht: 3,2 Millionen aller Beschäftigungsverhältnisse – das entspricht 8,3 Prozent – waren im abgelaufenen Jahr durch befristete Arbeitsverträge geregelt. Für befristet Beschäftigte bedeutet das einerseits einen erleichterten Zugang zum Arbeitsmarkt, andererseits erhöht es die Unsicherheit nach Ablauf der Vertragsdauer. Diesbezüglich ist allerdings eine deutlich positive Entwicklung zu verzeichnen. Die Übernahmequote erzielte mit mehr als 44 Prozent den höchsten Wert seit 2009. Arbeitgeber haben demnach großes Interesse, die einst befristet Beschäftigten an ihr Unternehmen zu binden.
   

Entgegen des Images: Zeitarbeitsbranche attraktiver denn je
iGZ | 13. Juni 2019

Die Zeitarbeitsbranche entwickelt sich weiter verhalten positiv. Das ergibt die Arbeitsmarktbefragung 2019 des Unternehmensberaters Lünendonk & Hossenfelder. 27 Prozent der Berufstätigen waren demnach schon einmal in der Zeitarbeit beschäftigt – Tendenz steigend. Die dort Beschäftigten nennen als Gründe das risikoarme Ausprobieren verschiedener Arbeitsmarktbereiche, die vielversprechenden Kontakte zu Unternehmen oder die Möglichkeit des Wiedereinstiegs in den Arbeitsmarkt.

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Kalenderwoche 23

Werksumbau: Daimler trennt sich von rund 700 Zeitarbeitnehmern
Stuttgarter Nachrichten | 04. Juni 2019

Der Automobilhersteller Daimler hat sich von knapp 700 Zeitarbeitnehmern getrennt. Grund ist ein Umbau des Motorenwerks in Untertürkheim, durch den der Autobauer weniger Arbeitnehmer benötigt. Suzana Bernhard, Geschäftsführerin des verleihenden Personaldienstleisters Dekra Arbeit: „Die allgemein spürbare Konjunkturabschwächung betrifft viele Branchen, auch die Automobilindustrie mit ihren Zulieferern. Das wirkt sich auf die gesamte Zeitarbeitsbranche bundesweit aus – auch auf uns.“
 

Sebastian Lazay widerspricht Arbeitsgruppe „Konzertierte Aktion Pflege“
BAP | 04. Juni 2019

BAP-Präsident Sebastian Lazay bezieht Stellung zu den Forderungen der Arbeitsgruppe „Konzertierte Aktion Pflege“ nach Einschränkungen der Zeitarbeit in der Pflege und Betreuung: „Nicht Zwang, nicht Bevormundung, nicht Verbote helfen weiter. Eine Reduzierung der Zeitarbeit in der Pflege, wie sie jetzt im Abschlussbericht der Arbeitsgruppe ‚Konzertierte Aktion Pflege‘ gefordert wird, schafft nicht eine einzige Pflegekraft mehr. Die Lücke an Pflegekräften kann so nicht geschlossen werden, da die Zeitarbeitskräfte ja bereits in der Pflege tätig sind. Vielmehr müssen wir, die Zeitarbeitsbranche, gemeinsam mit den Pflege-Arbeitgebern daran arbeiten, dass Pflegeberufe attraktiver werden.“
 

ARD-Magazin Plusminus widmet sich dem Thema „Zeitarbeitnehmer in der Pflege“
ARD | 05. Juni 2019

Auch das ARD-Wirtschaftsmagazin Plusminus beschäftigt sich mit dem Thema „Zeitarbeitnehmer in der Pflege“. Der Beitrag stellt dar, warum sich der Wechsel von der Festanstellung in die Zeitarbeit für Pflegekräfte lohnt. Gleichzeitig werden aber auch die Folgen dieses Trends für das Gesundheitssystem und für die festangestellten Kollegen thematisiert.
 

iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz kommentiert geplantes Fachkräfteeinwanderungsgesetz
iGZ | 06. Juni 2019

Die Verabschiedung des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes im Bundestag steht bevor. iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz kritisiert, dass darin wohl am Beschäftigungsverbot der Zeitarbeit für Menschen, die zur Erwerbsmigration nach Deutschland kommen, festgehalten werde: „Selbst Arbeitsmarktexperten attestierten der Bundesregierung, dass das Fachkräfteeinwanderungsgesetz nicht ausreicht, um dem Fachkräftemangel langfristig beizukommen. Umso wichtiger wäre es dann doch gewesen, die Zeitarbeitsbranche als professioneller Vermittler in den Arbeitsmarkt mit ins Beschäftigungsboot zu holen.“

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Kalenderwoche 22

Studie: Mittelstand ist der beliebteste Arbeitgeber
businesswire.com | 28. Mai 2019

Einer Studie der Randstad Gruppe zufolge ist die Mehrheit der Deutschen lieber im Mittelstand beschäftigt. 33 Prozent der Befragten nannten kleine und mittlere Unternehmen als bevorzugte Arbeitgeber, nur 17% möchten am liebsten für Großunternehmen tätig sein.
 

9.900 weniger Zeitarbeitskräfte
iGZ | 29. Mai 2019

Die Konjunktur trübt sich ein - das wirkt sich auch auf die Zeitarbeitsbranche aus. Ein Minus von 9.900 Zeitarbeitskräften registrierte das Statistische Amt der Bundesagentur für Arbeit (BA) im Vergleich von Februar auf März 2019. Der Vorstandsvorsitzende der BA, Detlef Scheele, alarmiert: "Auf dem Arbeitsmarkt zeigen sich erste Auswirkungen der zuletzt etwas schwächeren konjunkturellen Entwicklung." Insgesamt ist die Arbeitslosigkeit von April auf Mai jedoch um lediglich 7.000 auf nun 2.236.000 gestiegen.
 

Immer mehr Pflegekräfte zieht es in die Leiharbeit
Report Mainz | 29. Mai 2019

Mehr Lohn, mehr Selbstbestimmung, flexiblerer Urlaub - nach Recherchen des ARD-Politmagazins "Report Mainz" zieht es immer mehr Pflegekräfte in die Leiharbeit. 2018 lag der Anteil bei rund zwei Prozent. Neuere Zahlen gibt es nicht. Doch die aktuelle Entwicklung beunruhigt den größten privaten Lobbyverband, den Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste, kurz bpa. Nach einer aktuellen, bundesweiten Mitgliederbefragung schlägt der Verband Alarm. Derzeit beschäftigen bereits 45 Prozent der vom bpa befragten Unternehmen Leiharbeiter. Um sie zu bezahlen entstünden zusätzliche Kosten von bis zu 89 Prozent. Das heißt, Heime müssen für Leiharbeiter fast das Doppelte bezahlen. So können sich Leiharbeitsunternehmen gute Löhne und Arbeitsbedingungen leisten. Die Folge könnte aus Sicht von Prof. Tanja Segmüller von der Hochschule für Gesundheit Bochum sein, dass die Kosten für pflegebedürftige Menschen "massiv" steigen. Aus ihrer Sicht muss der Trend durch Politik und Arbeitgeber gestoppt werden.
 

Zeitarbeits-Jobbörse Studitemps legt erfreuliche Umsatzzahlen vor
Deutsche-Startups.de | 29. Mai 2019

Die 2008 gegründete Jobbörse für Studenten hat die Jahresabschlüsse für 2017 und 2018 vorgelegt und konnte den Umsatz auf zuletzt 73,9 Millionen Euro erhöhen. Damit schrieb das Unternehmen erstmals schwarze Zahlen. Der Jahresüberschuss lag zwar nur bei 39.560 Euro, in den vergangenen Jahren wurden jedoch Jahresfehlbeträge in Millionenhöhe erwirtschaftet. Bislang soll der Aufbau der Plattform mehr als 26 Millionen Euro verschlungen haben.
 

Zunehmend Besetzungsprobleme im Objekt-, Werte und Personenschutz
Bundesagentur für Arbeit | 31. Mai 2019

Zunehmend zeigen sich auch bei Berufen im Objekt-, Werte- und Personenschutz Besetzungsprobleme. Insbesondere Fachkräfte mit einer qualifizierten Ausbildung werden gesucht. Das zur Verfügung stehende Potenzial an Arbeitslosen ist zwar auf den ersten Blick hoch. Eine genauere Betrachtung ergibt jedoch ein deutliches Mismatch zwischen Angebot und Nachfrage.

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Kalenderwoche 21

BAG-Urteil: Betriebsrat hat Auskunftsrecht über Arbeitsunfälle von Leiharbeitnehmern
Zeitarbeit und Recht | 20. Mai 2019

Nach einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) darf sich der Betriebsrat eines Unternehmens, das Leiharbeitnehmer beschäftigt, nicht nur über Arbeitsunfälle der eigenen Mitarbeiter informieren, sondern hat auch das Recht, sich diese Auskünfte über Leiharbeitnehmer und Mitarbeiter mit Werksverträgen einzuholen.


„Lesen lernen mit Zeitarbeit“: VBG lobt Kooperation des iGZ zur Förderung von Beschäftigten mit Leseschwäche
iGZ | 20. Mai 2019

Der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) wurde von der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) für seine Leseaktion „Lesen lernen mit Zeitarbeit“ gelobt, die er in Kooperation mit dem Bundesverband Alphabetisierung und dem Spaß am Lesen Verlag lanciert hat. Carsten Zölck, Koordinator Präventionsfeld Zeitarbeit bei der VBG, nannte die Aktion „eine tolle Initiative für die Beschäftigten in der Branche, denen das Lesen und Verstehen von Texten Schwierigkeiten bereitet“.


LANDWEHR feiert Geburtstag: 25 Jahre Firmenjubiläum
LANDWEHR | 21. Mai 2019

Die LANDWEHR Computer und Software GmbH aus Wietmarschen-Lohne blickt auf 25 Jahre erfolgreiche und aufstrebende Firmengeschichte zurück – das muss gefeiert werden. Zum Jubiläum fand am Freitag, den 17. Mai 2019, zunächst eine Feierstunde mit Ehrengästen statt, ehe die gesamte Belegschaft von 260 Mitarbeitern diesen besonderen Anlass in der eigenen LANDWEHR akademie zelebrierte.


Brandneue Lünendonk-Studie: Zeitarbeitsbranche wächst trotz schwacher Konjunktur
Lünendonk | 21. Mai 2019

Laut der aktuellsten Lünendonk®-Liste konnten die 25 führenden Zeitarbeits- und Personaldienstleistungsunternehmen ihren Umsatz, verglichen mit dem Vorjahr, um 2,1 Prozent steigern. Noch stärker war das Umsatzwachstum in der Gruppe der Top 10, die ein Umsatzplus von 3,3 Prozent vermelden können. Das größte Umsatzplus verbuchte mit 25,2 Prozent der Düsseldorfer Personaldienstleister Hays Professional Solutions.


Im Amt bestätigt: Sebastian Lazay bleibt BAP-Präsident
BAP | 23. Mai 2019

Sebastian Lazay darf sich über seine zweite Amtszeit an der Spitze des Bundesarbeitgeberverbands der Personaldienstleister e.V. (BAP) freuen. Die BAP-Mitglieder bestätigten ihn am Donnerstag, 23. Mai 2019, im Amt. „Dass mir die Mitglieder des Verbandes in diesen herausfordernden Zeiten ihr Vertrauen geschenkt haben, freut mich sehr!“, bedankte sich Lazay nach seiner Wiederwahl und gab sich kämpferisch: „Unsere Branche steht vor großen Herausforderungen […].Zusammen mit den Mitgliedern des Vorstands, des Präsidiums und der BAP-Geschäftsstelle werden wir nicht lockerlassen, damit die Fachkräftezuwanderung für die Zeitarbeit geöffnet und die bestehende Diskriminierung beendet wird.“

Der neu gewählte Vorstand des BAP setzt sich wie folgt zusammen:

Sebastian Lazay (Präsident), Extra-Personalservice GmbH
Uwe Beyer, Tempo-Team Management Holding GmbH
Ralph Bräuchle, agilitas GmbH Personaldienstleistung
Andreas Dinges, Adecco Personaldienstleistungen GmbH
Volker Enkerts, FLEX-TIME GmbH Personaldienstleistungen
Theo Hermann, AMG RECRUITING GmbH
Ingrid Hofmann, I.K. Hofmann
Raymond Homo, Manpower GmbH & Co. KG Personaldienstleistungen
Wilhelm Oberste-Beulmann, KÖTTER Personalservice SE & Co. KG
Peter Roth, tempoZeitarbeit GmbH
Uwe Schickor, Schickor Personaldienstleistungs GmbH
Hugo Schmitt, Schmitt GmbH
Jan Ole Schneider, Randstad Deutschland GmbH & Co. KG
Ute Schoras, JOBPOWER Personaldienstleistungen GmbH
Helmut Syfuß, Project Phoenix Personaldienstleistungen GmbH
Bastian Tau, ZAG Zeitarbeits-Gesellschaft GmbH Hannover
Tina Voß, Tina Voß GmbH
Matthias Wandrei, TSA Stahl- und Anlagenbaugesellschaft mbH
Steffen Wilke-Stern, Akzent Personaldienstleistungen GmbH

Das vom Vorstand gewählte Präsidium des BAP setzt sich wie folgt zusammen:

Sebastian Lazay, Präsident
Andreas Dinges, Vizepräsident
Volker Enkerts, Vizepräsident
Ingrid Hofmann, Vizepräsidentin
Hugo Schmitt, Vizepräsident
Jan Ole Schneider, Vizepräsident
Ute Schoras, Vizepräsidentin

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Kalenderwoche 20

Aus gegebenem Anlass fokussieren wir unseren Wochenrückblick in dieser Woche auf ein Thema: die ZDFzoom Doku "Die dunkle Seite der Zeitarbeit". Der Beitrag wurde von der Branche im Vorfeld mit Spannung erwartet - und im Nachgang heiß diskutiert. Wir haben die Bandbreite der Facebook-Reaktionen in der Bildergalerie zusammengestellt. Viel Spaß beim Durchklicken!

Achso, den von Nicole genannten, positiven TV-Beitrag über die Zeitarbeit gibt's hier zu sehen: mediathek.daserste.de/Plusminus/Schmuddelimage-ade-Warum-sich-Leiharbe/Video

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Kalenderwoche 19

Fast 90 Prozent zu viel berechnet: Zeitarbeit in der Pflege ist zu teuer
Finanzen.net | Montag, 06. Mai 2019

Es sind alarmierende Zahlen, die eine bundesweite Mitgliederbefragung des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) ans Licht bringt: Ambulante Dienste, Pflegeheime und andere Pflegeanbieter klagen über Zusatzkosten von bis zu 89 Prozent, die von Zeitarbeitsfirmen berechnet werden. Noch gravierender: Über die Hälfte der Befragten ist mit der Qualifikation der Leiharbeitnehmer unzufrieden. Von den fast 700 an der Umfrage teilnehmenden Pflegeeinrichtungen gaben 45 Prozent an, Leiharbeitnehmer zu beschäftigen.

 

Schriftformgebot: Befristungsgrund handschriftlich angeben
Zeitarbeit-und-recht.de | Montag, 06. Mai 2019

Für die Befristungsabrede gilt nach § 14 Abs. 4 TzBfG ausschließlich die Schriftform. Fehlt bei befristeten Arbeitsverträgen eine der beiden Unterschriften oder wird die Befristung nur mündlich vereinbart, ist diese ungültig. Vorsicht bei einer Befristung mit Sachgrund: Entgegen geltender Rechtslage verlangt die Bundesagentur für Arbeit (BA) manchmal die handschriftliche Angabe eines individuellen Grundes, warum der Arbeitnehmer nicht unbefristet angestellt werden möchte. Zeitarbeit Rechtsexperte Jörg Hennig rät: "Personaldienstleister, die ihre Mitarbeiter befristet anstellen wollen, sollten unbedingt auf die Einhaltung der Schriftform achten. Diese muss bei Arbeitsbeginn vorliegen."

 

iGZ-Themenwoche EUROPA: Zeitarbeitsbranche profitiert vom Grundsatz der Freizügigkeit
iGZ | Mittwoch, 08. Mai 2019

Arbeitnehmerüberlassungen sind dank des Grundsatzes der Freizügigkeit in Europa auch grenzübergreifend möglich. Im Rahmen der iGZ-Themenwoche EUROPA klärt Judith Schröder, iGZ-Fachbereichsleiterin Arbeits- und Tarifrecht, über die Chancen und Herausforderungen europaweiter Arbeitnehmerüberlassungen auf: Überlassungen in das EU-Ausland und aus dem EU-Ausland nach Deutschland seien keine Seltenheit. Nachholbedarf gebe es aber beim Schutz von Zeitarbeitnehmern vor Ausbeutung und niedrigen Löhnen. Hier soll die geplante Reform der Entsenderichtlinie für mehr Gerechtigkeit sorgen.

 

Zeitarbeit weiter außen vor: Erste Bundestags-Lesung zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz
BAP | Donnerstag, 09. Mai 2019

Der Deutsche Bundestag hat in einer ersten Lesung über das Fachkräfteeinwanderungsgesetz diskutiert. Während die meisten Branchen sich von dem Gesetz die Chance auf neue Arbeitskräfte versprechen dürften, darunter vor allem sogenannte Engpassberufe, sei die Zeitarbeitsbranche im gegenwärtigen Gesetzesvorschlag weiterhin außen vor. BAP-Präsident Lazay: "Um Personalengpässe zu vermeiden, muss das Verbot fallen."

 

Neue Tarifrunde Leiharbeit: IG Metall fordert höhere Löhne und mehr Urlaub
IG Metall | Donnerstag, 09. Mai 2019

Die IG Metall bereitet sich aktuell auf eine neue Tarifrunde für die Leiharbeit vor. Im Aufruf an die Mitglieder heißt es: "Wie in den vergangenen Tarifrunden auch, wollen wir als Teil der Tarifgemeinschaft der DGB-Gewerkschaften die Tarifbewegung aktiv gestalten."Unter anderen geht es der IG Metall-Tarifkommission um höhere Stundenentgelte, mehr Urlaubsanspruch und Verbesserungen beim Urlaubs- oder Weihnachtsgeld. Die Mitglieder werden dazu aufgerufen, an einer Befragung teilzunehmen und auch ihre Kolleginnen und Kollegen zu informieren.

 

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Kalenderwoche 18

Fettes Gewinnplus: Personaldienstleister Amadeus Fire enteilt dem S-Dax
FAZ | Montag, den 29. April 2019

Der internationale Personaldienstleister Amadeus Fire hängt den S-Dax ab. Der Reingewinn stieg um  29 Prozent  auf 6,1 Millionen Euro, der Gesamtumsatz um 14,7 Prozent auf nun 55,3 Millionen Euro. Der starke Geschäftsabschluss beflügelt auch den Aktienkurs: Die Dividendenrendite steigt auf vier Prozent – mehr als doppelt so hoch wie die des gesamten S-Dax.

 

FDP fordert auf Parteitag: Überlassungshöchstdauer abschaffen!
iGZ | Montag, den 29. April 2019

Auf ihrem 70. Bundesparteitag in Berlin forderten die Liberaldemokraten die Abschaffung der Überlassungshöchstdauer für Zeitarbeitnehmer. Anstelle Probleme zu lösen, schaffe sie nur neue. Im Wortlaut steht im Antragsbuch: „Zeitarbeit kann […] für viele der gewünschte Mittelweg zwischen Selbständigkeit und der Arbeit in nur einem Unternehmen sein – diese Option sollte der Gesetzgeber nicht erschweren.“

 

Tag der Arbeit: BAP-Präsident Lazay gibt Plädoyer für die Zeitarbeit ab
BAP | Dienstag, den 30. April 2019

BAP-Präsident Sebastian Lazay hat den Tag der Arbeit am 1. Mai zum Anlass genommen, den hohen Nutzen der Zeitarbeit in Deutschland herauszustellen. Lazay: „Zeitarbeit dient sowohl den Interessen der Beschäftigten als auch der Wirtschaft. Die Zeitarbeitsbranche bietet die Sicherheit eines regulären Arbeitsverhältnisses – inklusive Tarifvertrag und Branchenzuschlägen.“ Die Zeitarbeitsbranche werde auch zukünftig unverzichtbar sein für einen flexiblen und aufnahmefähigen Arbeitsmarkt.

 

BA-Zahlen zeigen: Neues Leben auf dem Zeitarbeitsmarkt
iGZ | Dienstag, den 30. April 2019

Der Beschäftigungsrückgang in der Zeitarbeitsbranche schwächt sich ab: Von Januar auf Februar 2019 sank die Zahl der Zeitarbeitnehmer nur noch um 4.600 – im Vorjahreszeitraum verlor die Branche knapp 20 Mal so viele Arbeitskräfte. Grund für diese Erholung sei die starke Frühjahrsbelebung, erklärt Detlef Scheele, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit (BA).

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