Digitale Homebase für die Branche: Aus LANDWEHR und prosoft wird zvoove

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  • Ende Juli 2020 gaben LANDWEHR und prosoft überraschend ihren Zusammenschluss bekannt, im Oktober folgte die Fusion mit BackOffice. In den vergangenen Monaten agierte die Unternehmensgruppe unter dem Projektnamen #nextlevel, doch perspektivisch war ein gemeinsamer Marktauftritt geplant.
  • Jetzt ist es soweit: Die neue gemeinsame Marke geht unter dem Namen zvoove an den Start.
  • Marc Linkert und Denny Hölscher, die gemeinsam mit Christian Mieth die Geschäftsführung bilden, gewähren im Interview mit dem arbeitsblog erste Einblicke hinter die Kulissen.
Pressebild zvoove mit Logos Die gemeinsame Marke von LANDWEHR, rhb, prosoft und BackOffice geht unter dem Namen zvoove an den Start.

arbeitsblog: Denny, Marc – vielen Dank, dass Ihr Euch die Zeit für uns nehmt. Zunächst herzlichen Glückwunsch zu diesem Meilenstein Eurer gemeinsamen Geschichte! Und jetzt zur spannenden Frage: Wofür steht zvoove? In welchen Schlagworten würdet ihr die Marke zusammenfassen?

Marc Linkert: Wir haben uns für dieses Kunstwort entschieden, da es ein blütenweißes Blatt ist, das wir nach unseren eigenen Vorstellungen füllen können. Wir wollen mutig sein, uns in der Branche abheben – und der Name zvoove gibt uns die Freiheit, genau das zu tun.

arbeitsblog: Was steckt hinter dem Slogan „zvoove – your next move“?

Denny Hölscher: Ein Thema, das für uns schon vor Corona einen sehr hohen Stellenwert hatte, gewann in den vergangenen Monaten zusätzlich an Bedeutung. Ihr ahnt es vermutlich, es geht um die Digitalisierung. Alle reden davon, doch bei vielen hapert es an der Umsetzung. Das wollen wir ändern. Die Personaldienstleistung darf die Digitalisierung nicht verschlafen. Deswegen lautet unsere Devise: Wach werden und mit zvoove den nächsten Schritt machen!

Wie kam es dazu, dass Ihr gerade jetzt mit der neuen Marke startet?

Marc Linkert: Das Jahr 2020 war sowohl für die Menschen als auch für Unternehmen und ganze Branchen herausfordernd. Es hat uns aber auch gezeigt, wie wichtig es ist, nach vorne zu blicken und den Mut zu fassen, sich für die Zeit nach der Pandemie optimal aufzustellen.

Marc Linkert und Denny Hölscher stellen die Einsatzmöglichkeiten für zvoove-Software vor:
Von der Bedarfsmeldung über das Recruiting bis hin zur Lohnabrechnung: Wir sind der Spezialist für alle, die Arbeitsstunden unter komplexen Gegebenheiten abrechnen.

Mit der neuen Marke wollt Ihr für Eure bestehenden Produkte einerseits ein gemeinsames Zuhause schaffen und andererseits einen Mehrwert bieten. Für wen bietet die Software denn mehr Wert?

Marc Linkert: Mit zvoove bieten wir ganzheitliche Lösungen für Unternehmen aus unseren Kernbereichen an – Personaldienstleistung, Gebäudereinigung und Eventdienstleistung. Anders gesagt: Von unseren Lösungen profitieren all diejenigen, die Arbeitsstunden unter komplexen Gegebenheiten abrechnen – ob es sich nun um die Überlassung neuer Mitarbeiter handelt, die Einsatzkoordination eines Gebäudereiniger-Teams beim Kunden oder die Zusammenstellung einer Event-Crew.

arbeitsblog: Die Einsatzbereiche sind vielfältig – wie sieht es mit den einzelnen Abläufen ab, die mithilfe von zvoove-Produkten abgebildet werden? Könnt ihr uns ein paar konkrete Einsatzmöglichkeiten nennen?

Denny Hölscher: zvoove deckt ein sehr umfangreiches Spektrum an Tätigkeiten ab, die in unterschiedlichen Bereichen anfallen – etwa im Zuge der Mitarbeiter-Koordination, aber auch bei der Rechnungsstellung oder beim Controlling. Um das Ganze am Thema Personaldienstleistung zu verdeutlichen: Ein Kunde meldet Personalbedarf? Der Personaldienstleister startet mit dem Recruiting oder stellt neue Mitarbeiter an? Während des Einsatzes beim Kunden soll die Arbeitszeit erfasst werden? All diese Schritte können mithilfe von zvoove abgebildet werden.

Marc Linkert: Damit bieten wir der Branche eine digitale End-to-End-Lösung, die es in dieser Form auf dem Markt nicht gibt. Das ist nicht nur ein Alleinstellungsmerkmal, sondern bedeutet vor allem auch mehr Komfort für die Nutzer unserer Software.

Die zwei Geschäftsführer zur Zukunftsvision der zvoove Group:
Wir wollen eine cloud-basierte Plattform schaffen, die allen Beteiligten eine Community bietet und den Austausch sowie die Zusammenarbeit fördert.

arbeitsblog: Damit sind wir auch bei der Frage angekommen, die sich viele unserer Leser vermutlich stellen: Was habe ich davon? Wie profitieren Eure Kunden vom Zusammenschluss und der Einführung der neuen Software-Marke?

Marc Linkert: Wir wollen Prozesse digitalisieren, automatisieren – und dadurch letztendlich vereinfachen. Doch das ist natürlich nicht der einzige Vorteil. Auf lange Sicht wollen wir vor allem eine gemeinsame, cloud-basierte Plattform für alle Beteiligten schaffen – eine digitale Homebase.

Denny Hölscher: Was wir vor Augen haben, ist eine Community. Dienstleister, Kunden, Mitarbeiter und Kandidaten sollen sich schnell und unkompliziert untereinander austauschen. Kurze Kommunikationswege und digitale Prozesse gestalten die Zusammenarbeit sowohl angenehmer als auch effizienter – und führen letztlich dazu, dass Kosten gespart werden können.

arbeitsblog: Richten wir abschließend den Blick in die Zukunft. Welche Pläne habt Ihr mit zvoove, wie sieht Euer Fahrplan aus?

Marc Linkert: Durch den Zusammenschluss unserer Unternehmen haben wir ein stabiles Fundament mit einem großen Erfahrungsschatz geschaffen. Die zvoove Group beschäftigt über 300 Mitarbeiter an fünf Standorten und betreut mehr als 3.700 Kunden sowie rund 55.000 Nutzer. In Zukunft wollen wir darauf aufbauen und weiterwachsen, um schließlich unsere Vision von einer digitalen Homebase zu verwirklichen.

arbeitsblog: Vielen Dank für das Gespräch – und Euch weiterhin viel Erfolg!

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