04.02.2026

Einstiegsjobs unter Druck

4. Februar 2026 | Randstad

In vielen Unternehmen schrumpfen die Chancen für Einsteigerjobs. Denn zum einen übernimmt die KI viele Aufgaben, zum anderen fehlen vielen Unternehmen die Kapazitäten für die Einarbeitung.

Laut der Randstad-ifo-HR-Befragung aus dem 4. Quartal 2025 bleibt die Zahl der Einstiegsstellen in den meisten Unternehmen zwar konstant (65 Prozent). Fast jedes fünfte Unternehmen (19 Prozent) rechnet jedoch mit weniger Stellen, unter Großunternehmen sogar fast jedes dritte (32 Prozent). Gleichzeitig setzen 40 Prozent der Betriebe künftig auf KI zur Automatisierung klassischer Aufgaben für Berufseinsteiger*innen, in Großunternehmen liegt dieser Anteil bei 63 Prozent. Zudem geben 33 Prozent der Unternehmen an, dass die Anforderungen der Einstiegsjobs oft über dem eigentlichen Einstiegsniveau liegen, weswegen sie häufig auf Erfahrung setzen. Fehlende Ressourcen für Einarbeitung (15 Prozent) und anspruchsvollere Aufgabenprofile machen den Berufseinstieg zunehmend schwieriger und könnten langfristig die Fachkräfteentwicklung bremsen.

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