Jobwechsel? Immer weniger Deutsche sind offen dafür
4. Februar 2026 | XING
Die Wirtschaftsflaute senkt die Wechselbereitschaft: Nur noch 34 Prozent der Beschäftigten sind offen für einen neuen Job. Arbeitgeber punkten vor allem durch Jobsicherheit.
Eine Langzeitstudie von forsa im Auftrag des Job-Netzwerks XING zeigt, dass die Jobwechselbereitschaft in diesem Jahr auf 34 Prozent gefallen ist. In den Jahren zuvor lag sie meist zwischen 37 und 39 Prozent. Nur acht Prozent der Befragten planen konkret, innerhalb des laufenden Jahres den Arbeitgeber zu wechseln, während 26 Prozent grundsätzlich offen für Neues sind. Bei den jüngeren Arbeitnehmenden ist die Wechselwilligkeit am höchsten. Der Haupttreiber für Jobwechsel bleibt ein zu niedriges Gehalt, gefolgt von einem hohen Stresslevel und fehlenden Aufstiegsmöglichkeiten. Bei der Wahl des neuen Arbeitgebers ist Sicherheit die wichtigste Anforderung, noch vor reinen Gehaltsanreizen. Gleichzeitig sind Beschäftigte zuversichtlich: 63 Prozent glauben, innerhalb eines halben Jahres einen neuen Job zu finden, lediglich acht Prozent haben Angst vor einem Jobverlust.