12.03.2026

Mindestlöhne in der Altenpflege steigen

12. März 2026 | Bundesregierung

In diesem und im nächsten Jahr werden bundesweit die Mindestlöhne für Beschäftigte in der Altenpflege steigen. Zugleich sollen Pflegekräfte mehr Befugnisse erhalten.

Für die rund 1,3 Millionen Beschäftigten in Einrichtungen, die an den Pflegemindestlohn gebunden sind, gibt es bereits ab Juli dieses Jahres mehr Geld. Die Bundesregierung hat eine entsprechende Verordnung beschlossen und damit den Empfehlungen der Pflegekommission entsprochen. Die Erhöhungen kommen in ganz Deutschland zur Anwendung. Für Pflegehilfskräfte steigen die Mindestlöhne 2026 von derzeit 16,10 Euro auf 16,52 Euro brutto pro Stunde, 2027 dann auf 16,95 Euro. Qualifizierte Pflegehilfskräfte erhalten ab Juli 2026 mindestens 17,80 Euro (aktuell 17,35 Euro), ein Jahr später dann 18,26 Euro. Bei Pflegefachkräften erhöht sich der Mindeststundenlohn zunächst von derzeit 20,50 Euro auf 21,03 Euro, ab 1. Juli 2027 auf 21,58 Euro. Auch der Anspruch auf Mehrurlaub bleibt den Altenpflege-Beschäftigten erhalten. Zugleich verspricht die Bundesregierung, den Beschäftigten in der Branche mehr Befugnisse zu geben und für weniger Bürokratie zu sorgen.

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