Motivationskrise in deutschen Büros
17. Juli 2025 | tagesschau
Nur jede*r Dritte ist mit seinem Job uneingeschränkt zufrieden. Gut ein Viertel macht nur noch das Nötigste. Deutschlands Arbeitswelt steckt weiterhin in einer ernsthaften Motivationsflaute.
Laut einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung EY machen 28 Prozent der deutschen Beschäftigten nur noch „Dienst nach Vorschrift“. Hochmotiviert sind hingegen nur 18 Prozent. Der Anteil der uneingeschränkt Zufriedenen liegt bei lediglich 34 Prozent. Arbeitnehmer*innen über 65 sowie Führungskräfte und Beschäftigte im öffentlichen Dienst zeigen eine deutlich höhere Motivation und Zufriedenheit als der Durchschnitt. Hauptmotivatoren im Job sind laut der Studie das Arbeitsklima und das gute Verhältnis zu den Kolleg*innen – deutlich vor Gehalt. Die Studienautor*innen betonen, dass soziale Faktoren am Arbeitsplatz zunehmend an Bedeutung gewinnen. Geld allein reiche nicht mehr aus, um Beschäftigte dauerhaft zu motivieren.