Überdurchschnittlich hohe Insolvenzquote
13. Februar 2026 | Statistisches Bundesamt
Deutsche Amtsgerichte registrieren für November 2025 überdurchschnittlich viele Unternehmensinsolvenzen im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Die Ergebnisse entsprechen einem Anstieg von 0,4 Prozentpunkten gegenüber November 2024. Besonders betroffen waren Unternehmen aus Verkehr und Lagerei, dem Baugewerbe sowie den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen wie Zeitarbeit und Arbeitnehmerüberlassung. Bezogen auf 10.000 Unternehmen gab es im November 2025 insgesamt 5,2 Unternehmensinsolvenzen. Am höchsten lagen die Werte im Bereich Verkehr und Lagerei mit 11,0 Fällen, gefolgt vom Baugewerbe mit 8,1 Fällen und sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen mit 7,7 Fällen. Die Forderungen der Gläubiger aus den gemeldeten Insolvenzen beliefen sich auf rund 1,5 Mrd. Euro und lagen damit unter dem Vorjahreswert. Das zeigt, dass 2024 mehr wirtschaftlich bedeutende Unternehmen betroffen waren.