Zu wenige Unternehmen nutzen ANÜ für gezielten Wissenstransfer
10. März 2026 | Salt and Pepper Gruppe
Die meisten Unternehmen der IT- und Technologiebranchen setzen die Expertise von Zeitarbeitenden überwiegend operativ ein. Zu selten jedoch verbleibt das externe Fachwissen dauerhaft in der Organisation.
Viele Unternehmen verschenken das Innovationspotenzial, das die Arbeitnehmerüberlassung ihnen bietet: Nur rund ein Viertel der Firmen in technologiegetriebenen Branchen nutzt das Expertenwissen von Zeitarbeitenden strategisch und überführt es nach dem Ende des Einsatzes strukturiert in Prozesse, Teams und Dokumentationen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Personaldienstleisters Salt and Pepper, der auf Engineering und IT spezialisiert ist. So bleibe wichtiges Know-how an einzelne Personen oder Projekte gebunden, statt nachhaltig in der Organisation zu wirken, beispielsweise durch strukturiertes Offboarding, dokumentierte Entscheidungen oder Tandem-Modelle. Die Studie wurde auf der Grundlage einer Civey-Befragung von 1.250 Erwerbstätigen erstellt; 1.000 der Befragten haben einen direkten Bezug zur ANÜ, weitere 250 sind Entscheider*innen aus IT, Entwicklung und Forschung.