„Wir machen Kandidaten zu ihren eigenen Headhuntern.“

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praxis_recruiting
  • Gemeinsam mit seiner Frau Beate Bialas-Dahm hat Bastian Dahm (ONRECO) das Portal InternesPersonal gelauncht
  • Auf der Plattform können sich wechselmotivierte Zeitarbeits-Profis vollkommen diskret nach interessanten Job-Angeboten umsehen
  • Bevor sich die Kandidaten offiziell auf ein Stellenangebot bewerben, haben sie die Möglichkeit, anonym mit dem potenziellen neuen Arbeitgeber zu chatten und offene Fragen zu klären

Seit 2007 beraten, fördern und rekrutieren Bastian Dahm und seine Frau Beate Bialas-Dahm mit ONRECO die klügsten Köpfe der Personaldienstleistungsbranche. Anfang des Jahres haben die beiden mit InternesPersonal eine Plattform an den Start gebracht, auf der sich alles um wechselwillige Zeitarbeits-Profis und Quereinsteiger dreht. Der arbeitsblog hat sich mit Bastian Dahm über InternesPersonal unterhalten.

Herr Dahm, Sie haben im April 2018 die Plattform InternesPersonal gelauncht. An wen richtet sich das Portal?
Bei InternesPersonal liegt der Fokus im Wesentlichen auf dem Talent, oder genauer: auf dem wechselmotivierten Zeitarbeits-Profi. Ihm bieten wir eine kostenlose Plattform, auf der er sich vollkommen diskret bewegen kann.

Durch das hohe Maß an Diskretion hebt sich InternesPersonal von vergleichbaren Portalen ab?
Genau. Nach der Registrierung ist der Kandidat für niemanden sichtbar und kann von niemandem kontaktiert werden. Auf InternesPersonal gibt es bewusst keine Such- oder Filterfunktionen, die die Suche nach Personen erlauben.

Wie kommt der Kontakt zwischen Kandidat und Personaldienstleister zustande?
Zeitarbeitsunternehmen können auf InternesPersonal Stellenanzeigen schalten. Der Kandidat erhält anhand seiner gewählten Einstellungen in der Web-App passende Jobangebote, auf die er reagiert. Durch simples Swipen kann er Aktionen wie „löschen“, „merken“ oder „Kommunikation starten“ auslösen.

Erst wenn die Kommunikation durch den Kandidaten gestartet wird, endet die Anonymität?
Nein, noch nicht. Wir haben InternesPersonal mit einem bisher nicht dagewesenen Feature ausgestattet: dem anonymen Chatten. Talente können offene Fragen vor einer Bewerbung vollkommen anonym erörtern. Das schafft Vertrauen und weckt Interesse, sich nach besseren Angeboten umzuschauen. InternesPersonal versetzt Kandidaten in die Lage, ihr eigener Headhunter zu sein.

Aber was haben die Arbeitgeber davon?
Die Unternehmen profitieren, weil sich auch solche Interessenten ‚aus der Deckung trauen‘, die zwar wechselwillig sind, sich offen aber kaum bewerben würden. Zudem ist das Auftreten der Kandidaten im anonymen Chat besonders authentisch und direkt. Für Unternehmen ist InternesPersonal also eine völlig neuartige Form des Recruitings, die sich deutlich von den klassischen Stellenausschreibungen und Portalen abhebt.


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Redaktion arbeitsblog

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